MG 5 Concept Car vorgestellt

Die MG Car Company hat auf der chinesischen Automesse Shanghai Auto das neue MG 5 Concept Car vorgestellt. Die Produktionsversion des MG 5 wird ein Fahrzeug der Golf-Klasse und soll die weltweite Expansion der Marke MG neben den Modellen MG 6 und MG 3 begleiten.

Foto: © http://www.aronline.co.uk

Zusätzlich gab es noch Informationen zu den in den nächsten Jahren geplanten Modellen. Der Nachfolger des MG 7 soll 2014 auf der Plattform des Opel Insignia entstehen. Die MG-Mutter SAIC betreibt ein Joint-Venture mit General Motors für den chinesischen Markt und hat deshalb Zugriff auf GM-Technik. Geplant ist auch, mit GM eine Motoren-Familie im Bereich von 1,0 bis 1,5 Liter Hubraum zu entwickeln.

Ebenfalls ist ein Crossover-Fahrzeug in der Entwicklung, das gegen den Kia Sportage and den Nissan Qashqai antreten soll. Auch ist für das Jahr 2016 ein Sportwagen mit Heckantrieb geplant, der in die Fußstapfen des legendären MGB aus den 60ern treten soll.

Desweiteren will man auch noch in den nächsten Jahren einen Hybridmotor entwickeln.

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Saab eXWD-System Testvideos

Der von Saab und dem Getriebehersteller American Axle & Manufactoring Inc. (AAM)  gemeinsam entwickelte Hybrid-Allradantriebe eXWD wurde ja zunächst in der Studie PhoeniX vorgestellt. Jetzt erfolgt die Erprobung in einem „handelsüblichen“ Saab 9-3.

Das innovative Saab eXWD-System – eine Heckantriebseinheit mit einem 25 kW (34 PS) starken Elektromotor/Generator wird von einem Batteriepaket mit Strom versorgt, das über die regenerativen Bremsen aufgeladen wird. Der Fahrer hat die Wahl zwischen drei eXWD-Betriebsarten, die über das innovative Saab IQon-System leicht eingestellt werden können. Der voreingestellte Eco-Modus nutzt die Hybrid-Funktionalität zur Optimierung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit und zur Minimierung der CO2-Emissionen. Der Sport-Modus liefert maximale Antriebsassistenz und Torque Vectoring der hinteren Antriebswellen für optimale Fahrwerkskontrolle. Der Traction-Modus sorgt für optimalen Grip beim Start und auf glatter Fahrbahn.

AAM hat jetzt einige beeindruckende Testvideos bei Youtube veröffentlicht:

Weitere Infos finden sich auf der Internetpräsenz von AAM hier.

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Saabs chinesische Pläne

Die Saab-Beziehungen nach China reichen offenbar weiter als der am 25. März bekannt gegebene Vertrag mit dem chinesischen Importeur CATC.

Die DI berichtet hier über eine mögliche Zusammenarbeit von Saab mit zwei chinesischen Autoherstellern, die hohe Summen in neue Saab-Entwiclungen investieren wollen. Bisher ist nur BAIC als einer der beiden chinesischen Hersteller bekannt. Saab versucht, über solche  langfristige Kooperationen Entwicklungskosten zu minimieren und sich als Technikentwickler für andere Hersteller zu etablieren. BAIC soll insbesondere Interesse an der PhoeniX-Plattform haben und will darauf eigene  Fahrzeuge bauen. Der in Peking ansässige Hersteller hat bereits die alten Saab-Modelle 9-5I und 9-3II (Vor-Facelift) erworben.

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Neues zu Saab – 19.04.2011

  • PhoeniX-Concept auf der New York Auto Show: Die TTela berichtet hier über die Präsentation des Saab PhoeniX-Concepts auf der New York International Auto Show vom 21. April bis 1.Mai. Saab möchte damit in Nordamerika wieder positive Aufmerksamkeit erzeugen. Der PhoeniX wird in New York von Designer Jason Castriota persönlich vorgestellt werden.
  • Antonow erfüllt Auflage der schwedischen Regierung: Der russische Investor Wladimir Antonows hat eine der Bedingungen der schwedischen Regierung erfüllt, um Saab kurzfristig unterstützen zu können. Antonow konnte die Finanzierung des sale-und-lease-back-Geschäfts über eine unabhängige Bank sicherstellen. Jetzt fehlt wohl nur noch die Zustimmung der EIB. Hier der Link zum Artikel in der AMS.
    Zusätzlich berichtet die TTela hier, dass mit dieser Zustimmung umgehend zu rechnen ist, da alle Auflagen der schwedischen Regierung erfüllt seien. Die EIB wollte sich mit Hinweis auf das Bankgeheimnis nicht äußern.
  • Entscheidung über Antonow in den nächsten Tagen? Die schwedische AMS berichtet auch, dass die Reichsschuldenverwaltung übermorgen die Überprüfung Antonows abschließen und über den Einstieg von Antonow als Anteilseigner entscheiden wird. Dabei handele es sich um eine ganz normale Überprüfung, die bei jedem großen schwedischen Unternehmen vorgenommen wird. Nach einer Zustimmgung will Antonow nach eigener Aussage Anteilseigner werden und hohe Summen investieren. GM hat nach Informationen der schwedischen Presse keine Probleme mit Antonow als Anteilseigner.
  • Neuer offizieller Saab-Blog: Steven Wade, der den Saab-Blog Saabsunited 2005 von Tasmanien aus gegründet hat und seit kurzem direkt für Saab arbeitet, hat ein neues Projekt: Inside Saab. Saab möchte hier unter Einbeziehung der Saab-Fahrer und Fans über Neuigkeiten diskutieren, neueste Entwicklungen vorstellen und geht dabei neue Kommunikationswege.
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PhoeniX Video

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Warten auf die EIB

Noch ist nicht klar, wann bei Saab die Produktion wieder aufgenommen werden kann. Nachdem die schwedische Reichsschuldenverwaltung und die schwedische Regierung der Umschichtung und Verringerung des EIB-Darlehens zugestimmt hat, bedarf es jetzt noch der Zustimmung der EIB.

Saab-Pressesprecher Eric Geers (Foto links) und die Reichsschuldenverwaltung erwarten eine Entscheidung in den nächsten Tagen. Theoretisch könnte Saab schon bei Öffnung der Banken am Montag frisches Kapital haben, sagte Daniel Barr von der Reichsschuldenverwaltung. Da Saab um eine Verringerung der Kredite bittet und die Zustimmung aller nationalen Gremien vorliegt, dürfte die EIB selbst kein Problem mit einer Zustimmung haben.

Saab steht aktuell in Verhamdlungen mit den Lieferanten, um schnellstmöglich nach Zustimmung der EIB die Produktion aufnehmen zu können. Aber auch nach einer Zustimmung der EIB wird es aus logistischen Gründen noch einige Tage dauern, bis die Produktion wieder aufgenommen wird.

Saab hätte bei einer Wiederaufnahme der Produktion nach Ostern einen Produktionsausfall von ca. 2.000 Fahrzeugen zu verkraften. Diesen Ausfall will Saab dann in den darauffolgenden Wochen duch eine erhöhte Produktion wieder ausgleichen.

Daneben versucht Saab weiterhin, alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu finden. Genaueres wollte Eric Geers dazu aber nicht sagen. Eine weitere Möglichkeit zur Stärkung der Liquidität wäre die Ablösung des gesamten EIB-Darlehens. Aufgrund der hohen Zinszahlungen im Vergleich zum freien Kreditmarkt könnte Saab bis zu 20 Mio. Euro jährlich an Zinszahlungen einsparen.

Link zum TTela-Artikel

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Saab 9-3 TriFuel

Saab hat auf Automesse Teknikens Värld LIVE das neue Modell 9-3 TriFuel vorgestellt.

Der 9-3 TriFuel ist ein einzigartiges Öko-Auto; es kann mit drei verschiedenen Kraftstoffen betrieben werden – Benzin, Ethanol E85 und Biogas. Der TriFuel ist damit das erste Saab-Fahrzeug, das ab Werk schon mit Biogas genutzt werden kann.

Unter der Haube befindet sich der bekannte 1,8t BioPower-Motor mit 150 PS. Als Biopower-Ausführung kann der Motor zusätzlich mit E85-Benzin betrieben werden. Die Leistung steigt dann auf 175 PS. Im Unterschied zum normalen Biopower befindet sich im TriFuel noch ein weiterer Tank für Biogas unter dem Kofferraumboden.

Die Umrüstung auf TriFuel soll in Schweden umgerechnet ca. 5.000 Euro kosten. Ein 1.8t TriFuel als Neufahrzeug kommt dort auf ca. 33.300 Euro.

Artikel in der Teknikens Värld

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Regierung verkündet positive Lösung für Saab

Heute hat es eine Pressekonferenz der schwedischen Regierung zu Saab gegeben. Die schwedische Regierung hat mitgeteilt, dass sie folgender Lösung zur Stärkung der Finanzierungsstruktur von Saab zugestimmt hat:

Die schwedische Regierung wird ein Teil der Sicherheiten an Saab zurückgeben, die sie von Saab zur Absicherung der Bürgschaften für das EIB-Darlehen erhalten hat. Saab verzichtet im Gegenzug auf Restzahlung des EIB-Darlehens in Höhe von ca. 120 Mio. Euro.

Die schwedische Regierung kann damit ihre nun verringerte Bürgschaft weiter voll absichern, während Saab jetzt wieder über Sicherheiten verfügt, die es zur Finanzierung auf dem Kapitalmarkt nutzen kann.

Bei den freigegebenen Sicherheiten handelt es sich um Grundbesitz der Saab-Tochter Saab Automobile Property AB, die z.B. Eigentümerin der Fabrikgebäude in Trollhättan ist. Saab plant, Teile der Fabrik zu verkaufen und dann wieder dauerhaft zurückzumieten, also ein sog. sale-and-lease-back-Geschäft. Dadurch könnte Saab eine Summe im hohen zweistelligen Millionenbereich erlösen. Die Saab-Immobilien waren vor zwei Jahren auf ca. 100 Mio. Euro geschätzt worden.

Als Vertragspartner für diese Finanzierung wird der russische Investor Wladimir Antonow bereitstehen. Über dessen mögliche Beteiligung an Saab wurde noch nicht entschieden. Voraussichtlich soll die Produktion wieder am 26. April aufgenommen werden.

Links: Artikel in der TTela, Artikel in der DI

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Saab goes Mini?

Die britische Autozeitschrift Autocar berichtet heute hier, dass Saab ein Auge auf die Plattform des aktuelle Mini geworfen hat, um darauf einen Saab 9-1 zu entwickeln.

Bisher hat Saab mit BMW einen Liefervertrag über 1,6 Liter Benzin-Turbomotoren für den neuen 9-3III ab 2012 abgeschlossen. Diese Zusammenarbeit könnte jetzt ausgeweitet werden. Der MINI II (R56) wird Ende 2012 auslaufen und BMW will eine neue Plattform für den MINI III (F56) verwenden. Damit wäre es durchaus realistisch, dass Saab ab ca. 2013 die aktuelle Mini-Plattform inklusive der Motoren verwenden und darauf kostengünstig und auch recht schnell einen Saab 9-1 entwickeln  könnte.

Der potentielle Saab-Investor Wladimir Antonow hatte demletzt angekündigt, neben einem sofortigen Investment von 50 Mio. Euro auch Gelder für die Entwicklung eines kleinen Saabs bereitstellen zu wollen.

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Neues zu Saab – 14.04.2011

  • Die schwedische Schuldenverwaltung hat heute einer Vereinbarung zwischen Saab und einem „ausländische Vertragspartner“ zugestimmt und die Sache zur endgültigen Entscheidung der schwedischen Regierung vorgelegt, teilte der Leiter der schwedischen Schuldenverwaltung, Bo Lundgren, der schwedischen Presse mit. Diese berät heute Nachmittag über diesem Sachverhalt. Geplant ist wohl, dass die schwedische Regierung ein Teil der Sicherheiten an Saab zurückgeben wird, die sie von Saab zur Absicherung der Bürgschaften für das EIB-Darlehen erhalten hat. Saab soll im Gegenzug auf einen Teil der Restzahlung des EIB-Darlehens verzichten. Der „ausländische Vertragspartner“ wird der russische Investor Wladimir Antonow sein. Links: Artikel TTela, Artikel DI
  • Saabs unbekannte Gewinnmaschine: Die DN (Dagens Nyheter) berichte heute hier über die Saab Tochter Saab Parts in Nyköpping, die sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelt hat. Bei einem Umsatz von ca. 220 Mio. Euro im Jahr 2010 erwirtschaftete Saab Parts eine Gewinn von ca. 42 Mio. Euro.
  • Entwarnung: Saab kann Steuern bezahlen. Bisher war von der schwedischen Presse spekuliert worden, ob Saab die fälligen Steuervorauszahlungen erbringen kann. Heute berichtet die DN hier, dass Saab die Steuervorauszahlungen beglichen hat.
Nach Mitteilung des Leiters der schwedischen Schuldenverwaltung, BoLundgren, hat die Schuldenverwaltung keine Einwände gegen die Vertragsgestaltung.
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MG 6 Produktion in Longbridge läuft an

Die Produktion des MG 6 hat am 13. April 2011 in Longbridge in der alten Rover-Fabrik begonnen. Bisher wurde in dieser Fabrik seit 2008 der Roadster MG TF in kleinen Stückzahlen produziert.

Jetzt werden 400 Arbeiter zunächst mit aus China zugelieferten Teilen jährlich 2.000 bis 3.000 MG 6 für den britischen Markt produzieren. Damit beginnt erstmals nach der Insolvenz von MG Rover im Jahr 2005 wieder eine größere Serienproduktion von MG-Fahrzeugen im ehemaligen Rover-Werk Longbridge. Zunächst ist der MG 6 nur mit 1,8 Liter Benzin-Motor erhältlich, 2012 soll eine Diesel-Version folgen.

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Neue Finanzierungsmöglichkeiten für Saab?

Eigentlich gibt es noch keine harten Fakten, dass heisst keine offiziellen Äußerungen. Saab teilte lediglich mit, dass der Produktionsstopp noch bis Mittwoch andauern wird. Aber es sind wohl Informationen an die schwedische Presse durchgesickert.

Noch hat die schwedische Regierung keine Entscheidung getroffen, wie man kurzfristig Saab unterstützen kann. Saab steckt zur Zeit in einer cash-flow-Zwickmühle. Zwar hat Saab grundsätzlich genug Kapital und auch genug Sicherheiten, um den Betrieb am laufen zu halten. Allerdings besteht dieses Kapital größtenteils aus dem EIB-Darlehen. Dieses Geld darf aber nicht für den laufenden Betrieb eingesetzt werden. Zusätzlich sind weite Teile des Anlagevermögens als Sicherheit an den schwedischen Staat verpfändet, der für das EIB-Darlehen bürgt. Dadurch kann Saab aber auf dem freien Kreditmarkt kein Kapital aufnehmen, da Saab kaum Sicherheiten anbieten kann.

Jetzt meldet die schwedische Presse, dass es wohl eine Lösung für dieses Dilemma geben soll. Saab plant, die Teile der Fabrik zu verkaufen und dann wieder dauerhaft zurückzumieten, also ein seit 25 Jahren bekanntes sog. sale-and-lease-back-Geschäft. Dadurch könnte Saab eine Summe im hohen zweistelligen Millionenbereich erlösen. Die Saab-Immobilien waren vor zwei Jahren auf ca. 100 Mio. Euro geschätzt worden.

Käufer der Immobilien wird eine Gesellschaft des potentiellen Saab-Investors Wladimir Antonow sein, die über Antonows litauische Snoras Bank oder über Antonows lettische Krajbanka refinanziert werden soll.

Die schwedische Schuldenverwaltung, die auch dieses Geschäft genehmigen und einige Sicherheiten freigeben muss, wollte sich bisher nicht zu diesem Sachverhalt äußern. Man arbeite weiter an einer Problemlösung für Saab.

Als positive Meldung kann man zumindest mitnehmen, dass Saab grundsätzlich keine finanziellen Probleme hat und dass alle Seiten an einer Problemlösung arbeiten. Dabei geht es nicht mehr um das „ob“ der Lösung, sondern nur noch um das „wie“.

Links: Artikel in der DI, Artikel bei Bloomberg, Artikel in der TTela

Gleichzeitig berichtet die schwedische Zeitung TTela hier, dass eine Studie der Firma Ynnor das Risiko für Unternehmen bewertet hat, in der jetzigen Situation einen Saab zu kaufen. Ynnor war von Geschäftskunden von Saab, bei denen ein Einkaufsvolumen von ca. 1.000 Fahrzeugen besteht, beauftragt worden eine Risiko-Analyse vorzunehmen.

Das Ergebnis dieser Studie ist, dass man keine unmittelbare Gefahr für Saab sieht und ein Kauf von Saab-Fahrzeugen für die Auftraggeber nicht nachteilig ist.

Gleichzeitig gibt es Berichte der Saab-Händler, dass die aktuellen Schlagzeilen sich nicht auf die Verkäufe ausgewirkt hätten. Lediglich einige Geschäftskunden hätten Bestellungen storniert. Aber auch hier dürfte die Ynnar-Risiko-Bewertung für mehr Sicherheit bei den Geschäftskunden sorgen.

 

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Schwedische Presse bestätigt unabsichtlich Saab Business-Plan

Wohl unabsichtlich hat die schwedische Zeitung Dagens Insustrie mit diesem Artikel bestätigt, dass der Busines-Plan von Saab-Spyker (oder wohl bald Swedish Automobile AB = SAAB) tragfähig ist!

Etwas seltsam ist der DI-Artikel, da hier als „Neuigkeit“ die monatlichen Kosten von Saab dargestellt werden, aber keine Einnahmen dagegengestellt werden. Natürlich liest es sich erst schlimm, wenn man von 130 Mio. Euro Ausgaben spricht. DI wollte darstellen, dass Saab zur Zeit monatlich Geld verbrennt, insbesondere bei einem Produktionsstillstand. Dies ist natürlich keine Neuigkeit, bei Kenntnis des Spyker Businesplan für Saab. Wenn man die Gewinnschwelle bei 80.000 Einheiten ansetzt, dann kann man mit weniger produzierten Einheiten keinen Überschuss der Einnahmen über die Ausgaben errechnen.

Jetzt war ich aber mal so frei und habe die vielleicht als „Horrorzahlen“ gedachten Summen von DI, die ich als richtig unterstelle, zusammengerechnet und die jeweiligen von mir errechneten Einnahmen dagegengerechnet. Da ich die durchschnittlichen Einnahmen von Saab je Fahrzeug nicht genau kenne, bin ich von 24.000 Euro je Fahrzeug ausgegangen. Dies scheint mir zu passen, da trotz unterschiedlicher Nettopreise weltweit  die Preisspanne bei den Nettopreisen zum Beispiel in Deutschland von 24.790 Euro bis 59.865 Euro reicht. Wenn man die Zahlen im Spyker-Geschäftsbericht herunterrechnet, kommt man 2010 auf einen Verkaufserlös von ca. 26.000 Euro je Fahrzeug. Mit 24.000 Euro je Fahrzeug rechnen ich also etwas vorsichtiger.

Ich habe jetzt Einnahmen und Ausgaben pro Monat bei verschiedenen Produktionszahlen gegenübergestellt. Die Kosten habe ich für höhere Produktionszahlen entsprechen erhöht, wobei sich die einzelnen Kostenarten unterschiedlich entwickeln.

Und siehe da, nach den von der eher negativen schwedischen Presse genannten Zahlen scheint der Saab Businessplan mit dem Erreichen der Gewinnzone ab einer Produktionszahl von 80.000 Einheiten im Jahr zuzutreffen!

5.000 produzierte Fahrzeuge im Monat (60.000 p.a.):

Gewinn: -12 Mio. Euro

Einnahmen: 120 Mio. Euro

Kosten: 132 Mio. Euro

  1. Löhne und Gehälter: 27,5 Mio. Euro
  2. Produktion und Teile: 66,5 Mio. Euro.
  3. Fabrikbetrieb: 9 Mio Euro
  4. Marketing: 9 Mio Euro
  5. Entwicklungskosten: 17 Mio. Euro
  6. Finanzierungskosten: 3 Mio. Euro

6.000 produzierte Fahrzeuge im Monat (72.000 p.a.):

Gewinn: -5 Mio. Euro

Einnahmen: 144 Mio. Euro

Kosten: 149 Mio. Euro

  1. Löhne und Gehälter: 30,5 Mio. Euro
  2. Produktion und Teile: 79,5 Mio. Euro.
  3. Fabrikbetrieb: 10 Mio Euro
  4. Marketing: 9 Mio Euro
  5. Entwicklungskosten: 17 Mio. Euro
  6. Finanzierungskosten: 3 Mio. Euro

7.000 produzierte Fahrzeuge im Monat (84.000 p.a.):

Gewinn: +1 Mio. Euro

Einnahmen: 168 Mio. Euro

Kosten: 167 Mio. Euro

  1. Löhne und Gehälter: 33,5 Mio. Euro
  2. Produktion und Teile: 93,5 Mio. Euro.
  3. Fabrikbetrieb: 11 Mio Euro
  4. Marketing: 9 Mio Euro
  5. Entwicklungskosten: 17 Mio. Euro
  6. Finanzierungskosten: 3 Mio. Euro

9.000 produzierte Fahrzeuge im Monat (108.000 p.a.):

Gewinn: +14 Mio. Euro

Einnahmen: 216 Mio. Euro

Kosten: 202 Mio. Euro

  1. Löhne und Gehälter: 38,5 Mio. Euro
  2. Produktion und Teile: 119,5 Mio. Euro.
  3. Fabrikbetrieb: 13 Mio Euro
  4. Marketing: 9 Mio Euro
  5. Entwicklungskosten: 17 Mio. Euro
  6. Finanzierungskosten: 3 Mio. Euro
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Positive Nachrichten: Neue Finanzierungsmöglichkeiten für Saab

Die schwedische Regierung hat sich gestern zu Saab geäußert. Die schwedische Regierung berät weiterhin über kurzfristige und langfristige Lösungen, um die Probleme von Saab zu lösen (vgl. Artikel in der DI hier). Ergebnisse dieser Beratungen sind noch nicht offizell durch die schwedische Regierung veröffentlicht worden. Trotzdem werden jetzt Details einer möglichen vorläufigen Lösung für Saab bekannt.

Die schwedische Schuldenverwaltung, die für Kreditbürgschaften zuständig ist, hat gegenüber der schwedischen Presse erste Details dieser Lösung bekannt gegeben. Die Schuldenverwaltung und die schwedische Regierung haben grünes Licht für einen Zwischenkredit von Wladimir Antonow gegeben. Antonow hat mehrfach mitgeteilt, dass er Anteilseigner von Saab werden will und 50 Mio. Euro zur Investition in Saab bereitstehen. Diese 50 Mio. Euro könnte Antonow nach dieser Entscheidung der schwedischen Schuldenverwaltung sofort investieren. Sollte die Zwischenfinanzierung durch Antonow stehen, könnte bereits Anfang nächster Woche die Produktion bei Saab wieder anlaufen.

Die Verhandlungen darüber, ob Antonow Anteilseigner werden kann, werden am Wochenende fortgesetzt. Neben den schon genannten 50 Mio. Euro möchte Antonow über seine Investmentfirma Convers Group noch mehrere hundert Millionen Euro in Saab investieren. Dadurch soll es Saab ermöglicht werden, neben dem für 2012 geplanten Saab 9-3III noch im Jahr 2014 einen kleineren Saab 9-2 herauszubringen.

Weiterhin plant Saab, innerhalb eines Zeitraums von 6 bis 12 Monaten die teuren Kredite bei der EIB abzulösen, um sich günstiger auf dem freien Kapitalmarkt zu finanzieren. Alleine eine Umschichtung der Kredite würde einen Zinsvorteil von jährlich ca. 20 Mio. Euro bringen. Gleichzeitig wäre Saab bei anderen Finanzierungen und Eigentümerwechseln nicht mehr auf die Mitwirkung der EIB und der schwedischen Regierung angewiesen.

Bericht TTela

Zwischenzeitlich hat Antonow erklärt, dass er sehr zufrieden mit den Verhandlungen mit der schwedischen Regierung ist. Er betrachtet die Zulassung als Anteilseigner von Saab nur noch als reine Formsache und ist bereit, unverzüglich 50 Mio. Euro als Zwischenfinanzierung zur Verfügung zu stellen. Die Frage sei nur noch, wie schnell Antonow den Betrag an Saab überweisen kann.

Artikel TTela

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Sechs Jahre Saab Cabriolet

Nach sechs Jahren ist es Zeit, mal ein kleines Resume zu ziehen. Unser Saab Cabriolet hat zwischenzeitlich einiges gesehen. Urlaubsmäßig waren wir fast jeden Sommer im Cabriolet unterwegs; von Berlin bis Barolo, von Montepulciano bis Ostfriesland.

Nachdem wir 2004 den Entschluß gefasst hatten, uns ein viersitziges Cabrio als Neuwagen anzuschaffen, waren am Ende noch Audi A4 Cabriolet, der Mercedes CLK 320 und der Saab Aero in der engeren Auswahl. Der Audi schied als erster aus, da er uns optisch nicht so gefiel und schon das Probesitzen uns nicht überzeugte. Der CLK ist zwar ein sehr schöner Wagen, aber das Design des Saabs war für uns einfach ansprechender. Auch von der Qualität bzw. von der Materialanmutung ist der Unterschied zwischen beiden nur noch minimal. Der Hammer kam dann bei den Angeboten der Händler: Der Saab wurde uns bei vergleichbarer Leistung und Ausstattung 15.000 Euro billiger angeboten (keine Tageszulassung). Diesen Aufpreis ist der CLK einfach nicht wert. K.O.-Kriterium war neben dem absolut nicht nachvollziehbaren Aufpreis natürlich meine Ehefrau. Sie meinte zum CLK, dass wir so ein Auto auch noch als Rentner fahren könnten, aber sicher nicht mit Mitte 30.

Eine Probefahrt mit einem metallic-grauen Saab 2.0T Aero Cabriolet überzeugte uns dann endgültig!

Im Dezember 2004 haben wir dann unser Cabriolet als Neuwagen bestellt. Die Lieferzeit betrug 10 Wochen. Hier mal ein kurzer Überblick:

  • 2.0T Aero mit 210 PS,
  • Espressoschwarz-metallic,
  • Innenausstattung sandbeige,
  • Business-Paket,
  • Comfort-Paket,
  • 6-Gang-Schaltgetriebe,
  • Komfortbedienung,
  • elektrische Vordersitze mit Memory-Funktion,
  • Sitzheizung,
  • Aschenbecher (wir sind Nichtraucher, aber mit Ascher siehts einfach besser aus).

Der Wagen wurde im März 2005 pünktlich zum beginnenden guten Frühlingswetter bei unserem örtlichen Saab-Händler angeliefert. Vor der Zulassung sah der Wagen beim Händler so aus:

Der Saab ist für unsere Bedürnisse genau der richtige Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort. Bis 2009 war unser Cabriolet mit dem serienmäßigen Aero-Sportfahrwerk ausgestattet. Ich finde das serienmäßige Sportfahrwerk nicht zu hart, Fahrten über ca. 1.000 km am Stück waren immer problemlos möglich. Im Vergleich ist ein 3er BMW Sportfahrwerk oder ein Audi-Fahrwerk deutlich härter. Bei diesen Herstellern fehlt uns einfach die Ausgewogenheit, vom Komfort her war das insgesamt nicht mehr akzeptabel. Seit 2009 ist bei uns das Hirsch-Sportfahrwerk verbaut. Unser Cabriolet ist dadurch kaum merkbar härter geworden, allerdings hat sich die Kurvenlage deutlich verbessert. Insofern ist das Hirsch-Fahrwerk eine lohnende Verbesserung und passt perfekt zur Saab-Philosophie.

Zusätzlich sind natürlich auch die Saab-Sitze für den sehr guten Gesamtkomfort verantwortlich. Zur Zeit gibt es wohl keine besseren Seriensitze auf dem Markt in Bezug auf Komfort und Sicherheit.

Probleme hatten wir bisher nur in geringem Maße. Zunächst gab es auch bei uns das für das Baujahr typische Problem des Ausbleichens der Plastikleisten und der Türgriffe bei starkem Regen. Nachdem uns unser Händler bei diesem Problem im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich im Regen stehen ließ, habe ich mir dann mit Swizöl Protection geholfen. Wirkt sehr gut, hält ein paar Monate und verleiht den Leisten einen schönen matten Glanz. Leider hat unser teuer neu gekauftes Windschott ohne unser Verschulden nach wenigen Wochen mit einem Rahmenbruch den Geist aufgegeben. Auch hier war unser Händler überhaupt nicht hilfreich, eher das Gegenteil. Sehr kulant hat dagegen Saab Deutschland reagiert und uns unbürokratisch auf unsere Reklamation hin sofort ein fabrikneues Windschott zugeschickt. Natürlich haben wir dann den Händler gewechselt. Zwischenzeitlich hat sich noch der ESP-Lenkwinkelsensor verabschiedet. Dies führte dann zu einer ESP-Fehlermeldung. Leider ein typisches Problem bei diesem Modell. Der Austausch war nicht ganz billig und führte zu Kosten von ca. 500 Euro, wobei der Preis für den Sensor selbst schon 450 Euro betrug. Mit Ausnahme von sporadisch auftretenden Knarzgeräuschen in der A-Säule war es das aber schon.

Auch der Verbrauch hält sich für 230 PS sehr in Grenzen. Zur Zeit sind sind es über die gesamte Laufzeit 8,67 Liter auf 100 km.

Wir würden uns jederzeit wieder ein Saab Cabriolet kaufen und erfreuen uns immer noch bei jeder Fahrt an diesem tollen Fahrzeug. Das verflixte siebte Jahr kann kommen!

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Schwedische Regierung berät über Saab

Die schwedische Regierung tagte heute früh auch deshalb, um eine schnelle Lösung für die Probleme bei Saab zu finden. Dabei diskutierte die Regierung zwei Lösungsmöglichkeiten: Zum einen könnte man Sicherheiten, die Saab der schwedischen Regierung für Kreditbürgschaften gegeben hat, freigeben, damit Saab daraus weitere Kredite absichern kann. Zum anderen könnte der Weg für den Einstieg des russischen Investors Wladimir Antonow (Bild unten) freigemacht werden.

Antonow hatte mehrfach angekündigt, im Fall der Erlaubnis durch die schwedische Regierung und durch die EIB unverzüglich 50 Mio. Euro eigenes Kapital in Saab investieren zu wollen. Des weiteren will Antonow im Falle des Einstiegs mit weiteren Partnern nochmals 350 Mio. Euro in Saab investieren.

Die schwedische Regierung bürgt zur Zeit gegenüber der EIB für die an Saab gegeben Darlehen über ca. 400 Mio. Euro. Das Darlehen und diese Bürgschaft sind durch die Werksanlagen von Saab besichert. Zusätzlich müssen Änderungen der Eigentümerstruktur von Saab durch die schwedische Regierung und die EIB genehmigt werden.

Heute um 13.45 Uhr hat in Stockholm eine Pressekonferenz der schwedischen Regierung stattgefunden. In der Hauptsache ging es um die schwedische Eisenbahn. Entgegen den ersten Vermutungen gab es aber keine Mitteilung zu Saab. Die schwedische Regierung scheint wohl noch zu keinem Ergebnis gekommen zu sein. Die Beratungen über Antonow sollen angeblich noch eine Woche andauern.

Link zur Mitteilung von TTela

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Aktuelle Saab Situation

Aufgrund der andauernden Berichterstattung in den Medien über die finanzielle Situation bei Saab versuche ich mal, den aktuellen Stand zusammenzufassen. Dabei möchte ich aber nicht auf jede Mutmaßung oder Spekulation der Presse eingehen, sondern ich versuche, mich in der Flut der Informationen an die Fakten zu halten:

  • Zur Zeit stehen die Bänder still, da Saab mit einigen Zulieferern in Verhandlungen steht. Hier gibt es keine neueren Informationen. Es scheint wohl so zu sein, dass diese Zulieferer entweder eine Vorauszahlung oder Sicherheiten fordern.
  • Dabei geht es wohl um offene Zahlungen seitens Saab in Höhe von 3 Mio. Euro, also eine sehr kleine Summe.
  • Saab hat Probleme, seinen Zulieferern die gewünschten Sicherheiten zu geben, da Saab zum Erhalt der mit dem EIB-Darlehen zusammenhängenden Staatsbürgschaft sämtliche werthaltigen Vermögensgegenstände schon den schwedischen Staat verpfänden musste.
  • Solange es das EIB-Darlehen gibt, kann der schwedische Staat und die EIB über den Einstieg neuer Investoren mitentscheiden. Gerade der schwedische Staat  überprüft gerade sehr langsam den Einstieg von Wladimir Antonow bei Saab.
  • Gleichzeit ist bekannt geworden, dass Saab für das EIB-Darlehen sehr hohe Zinsen (behauptet werden 10% p.a.) zahlen muss.
  • Um den Antonow-Einstieg zu ermöglichen und die Zinslast zu verringern, versucht Saab Eigner Victor Muller, auf dem freien Kreditmarkt das EIB-darlehen abzulösen.
  • Antonow steht weiterhin bereit, sofort mit 50 Mio. uro bei Saab einzusteigen. Gleichzeitig will er weitere Gelder investieren.
  • GM als Minderheitsanteilseigner ist mit einem Einstieg Antonows einverstanden. Schon letztes Jahr haben sich die Mafia-Vorwürfe gegen Antonow als unwahr herausgestellt; Antonow wurde von allen Vorwürfen entlastet.

Presselinks:

Link zum Artikel der DI

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Aus Spyker Cars N.V. wird Swedish Automobile N.V.

Der niederländische Eigentümer der Saab Automobile AB, die Spyker Cars N.V. hat bereits in den letzten Monaten angedeutet, dass man sich einen neuen Namen geben wird, der auch einen Bezug zur neuen Tochter Saab bringen wird. Problematisch ist dabei, dass der Markenname Saab auch vom schwedischen Flugzeugbauer SAAB AB verwendet wird und damit eine Verwendung des Markennamens Saab für die Spyker Cars N.V. rechtlich problematisch ist.

Jetzt ist in einem Spyker-Dokument scheinbar unabsichtlich der neue Name der Spyker Cars N.V. bekannt geworden: Swedisch Automobile N.V. (Link zum Dokument).

So richtig begeistern kann mich der neue Name jetzt nicht, aber zumindest hat man unter Umgehung rechtlicher Probleme mit der Saab AB einen internationalen Namen gefunden, der einen gewissen Bezug zu Saab und der Herkunft von Saab hat.

Nicht zu verwechseln ist die Spyker Cars N.V., die eine Holding-Gesellschaft darstellt, mit dem Sportwagenproduzenten Spyker Automotive. Spyker Automotive wurde vor kurzem von Spyker Cars an die CPP-Gesellschaft des möglichen zukünftigen Saab-Investors Wladimir Antonow verkauft.

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Saab-Verkaufszahlen: Der Aufschwung kommt in Trollhättan an

Nachdem jetzt die Verkaufszahlen für März 2011 bekannt sind, ist es an der Zeit, das gesamte 1. Quartal 2011 zu betrachten. Die Verkaufzahlen sind im 1. Quartal 2011 gegenüber dem sehr schwierigen 1. Quartal 2010 um 87,9% von 4.874 Einheiten auf 9.159 Einheiten gestiegen. Für das 1. Quartal 2011 fehlen mir die Gesamtdaten, so dass ich nur die bisher bekannt gewordenen Einzelmärkte, die ca. 95% der weltweiten Zulassungen ausmachen, addieren konnte.

Trotz der niedrigen Ausgangsbasis ist das ein beachtlicher Erfolg. Verkaufsziel für 2011 war zunächst laut Saab die Zahl von 80.000 Verkäufen. Hier gab es einige Unstimmigkeiten, da der mögliche neue Anteilseigner Wladimir Antonow in einem Interview mitgeteilt hatte, dass er von 60.000 Einheiten im Jahr 2011 ausgeht. Zwischenzeitlich geht Saab davon aus, dass man die angepeilten 80.000 Einheiten 2011 nicht ganz schaffen wird.

Wenn man jetzt die Zahlen des 1. Quartals 2011 auf das Gesamtjahr 2011 entsprechend der Entwicklung des Jahres 2010 hochrechnet (verkaufte Fahrzeuge 2010: 28.284), kommt man vorsichtig geschätzt auf ca. 55.000 Einheiten im Jahr 2011. Darin sind aber noch nicht die Verkäufe des Saab 9-4X und des Saab 9-5 Sportkombi berücksichtigt. Ich gehe deshalb nach den bisherigen Zahlen des 1. Quartals von ca. 65.000 Einheiten im Jahr 2011 aus.

Dies entspricht zwar nicht den von Saab ursprünglich geplanten 80.000 Einheiten im Jahr 2011, aber liegen auch nicht extrem weit darunter. Insofern also kein Grund zur Beunruhigung. Da Saab schon ab ca. 80.000 Einheiten proftabel sein will, kann man nach bisherigem Stand trotzdem davon ausgehen, dass 2012 wie von Saab geplant die Gewinnzone erreicht werden kann.

Mal sehen, ob die Glaskugel stimmt…

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Wieder Produktionsstopp bei Saab

Bei Saab ist es aufgrund fehlenden Materials wieder zu einem Produktionsstopp gekommen. Die schwedischen Medien spekulieren dabei, dass der Produktionsstillstand bis nächsten Dienstag andauern wird. Der Saab-Pressesprecher Eric Geers bestätigte, dass die Produktion gestoppt wird, bis die Material-Probleme gelöst sind, wollte jedoch sich nicht zu Dauer äußern. Saab hatte bereits in den letzten Tagen angekündigt, im Rahmen der Verhandlungen mit den Zulieferern wieder die Produktion anzuhalten.

Gestern war bekannt geworden, dass verschiedene Zulieferer Saab nicht mehr das übliche Zahlungsziel von 47 Tagen einräumen wollen, sondern eine kurzfristige Zahlung verlangen. Geers bestätigte, dass Saab im Moment daran ist, die Lieferprobleme in Verhandlungen mit den Zulieferern zu beheben.

Peter Hallberg, der Geschäftsführer des Saab-Händler-Verbands, hat keine Sorgen um die Zukunft von Saab. Im Vergleich zur Situation Ende 2009/Anfanng 2010 sei die jetzige Situation ein Kinderspiel. Ein Großteil der Arbeit seit der Unabhängigkeit von Saab sei der Vertrauensaufbau bei den Kunden. Der Umgang der Saab-Führung mit den aktuellen Bedenken und der Kritik in der Presse sei in der letzten Woche nicht der beste gewesen, betont Hall.

Artikel der Dagens Industri

Update:

Seit dem 27. Mai läuft die Produktion wieder!

Produktionsstoppet på Saab förlängs till tisdag nästa vecka. Det uppger källor till di.se.Biltillverkaren Saab stoppade på tisdagen produktionen i fabriken i Trollhättan. Källor till di.se uppger att stoppet kommer att förlängas, till och med tisdag i nästa vecka.
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di.se

Victor Muller: „Vi har fått en varningssignal“ [I dag]

Tisdagens stopp är det tredje på en vecka, och även det är orsakat av biltillverkarens problem att betala underleverantörer i tid.

Saabs informationschef Eric Geers vill inte bekräfta att produktionen kommer att stå stilla så länge som till på tisdag, men säger att produktionen står stilla tills materialproblemen är lösta. Bolaget jobbar just nu för att lösa finansieringsfrågan.

„Vi jobbar stenhårt med en lösning och gör inget annat än att försöka komma igång så snabbt som möjligt. Samtidigt vill vi bli av med det här ryckiga produktionsflödet“, säger han.

Hur är det med personalen under tiden?
„De är här. Det finns träningsarbete och andra saker att arbeta med.“

Peter Hallberg, vd för Saabs återförsäljareförening, känner ingen oro för Saabs framtid. De svenska återförsäljarna hade en träff med Saabs företagsledning förra veckan.

„Vi åkte därifrån och kände oss trygga“, säger Hallberg.

Att det blåser snålt kring Saab är ingen ovanlig situation.

„Men det här är bara en morgonbris jämfört med hur det var för ett och ett halvt år sedan“, säger Hallberg.

Mycket av arbetet sedan förra gången har handlat om att bygga upp Saabs förtroende igen gentemot kunderna. Det handlar om att vara rak, ödmjuk och ärlig, betonar Hallberg.

Saabledningens sätt att möta oron och kritiken den här gången har inte varit den bästa, tycker han.

„Det kan jag inte påstå“, säger Hallberg och tar Saabs meningsskiljaktigheter med FKG, underleverantörernas branschorganisation, och dess vd Svenåke Berglie som exempel.

„Det är inte bra när det blir så klara och tydliga skillnader i hur man uppfattar läget“, säger han.

Svenåke Berglie, vd för underleverantörernas intresseförening Fordonskomponentgruppen, avfärdade på tisdagen Saabs förklaringar om trasslet med betalningarna.

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