
In den 60er Jahren hatte Rover beachtlichen Erfolg mit dem P6 (Rover 2000) genossen. Die Schwestermarke Triumph war mit einem ähnlichen Fahrzeug, dem Triumph 2000/2500 ebenso erfolgreich. Der Nachfolger dieser beiden Fahrzeuge, der Rover SD1, konnte die Erfolge des Rover P6 und des Triumph 2000/2500 nicht fortsetzen. Zwar konnte British Leyland mehr Fahrzeuge als beim Vorgänger Rover P6 absetzen, aber da der SD1 auch den Triumph 2000 ablösen sollte, konnten die zusammengerechneten Verkaufszahlen der Vorgängermodelle vom SD1 nicht erreicht werden. Der Rover SD1 war fortschrittlich und er war genau das, was die Käufer in den 70er Jahren haben wollten. Aber die Produktqualität in der Produktion wurde von British Leyland nicht beachtet und sehr schnell war der Ruf des SD1 getrübt.
Trotzdem blieb der Rover SD1 zum Ende seiner Produktionszeit positiv in Erinnerung. Er wurde von den Kunden als letzter klassischer Rover vor der Rover-Honda-Kooperation angesehen. Ab Anfang der 80er Jahre verbesserte sich auch die Fertigungsqualität und ließ dadurch die katstrophale Qualität der 70er Jahre etwas in Vergessenheit geraten. Gleichzeitig begann Rover, ab Anfang der 80er Jahre einen Nachfolger für den SD1 zu entwickeln.

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