Videos zum Produktionsstart

Saab Media hat die folgenden drei Videos zum Produktionsstart vorgestern veröffentlicht:

Teil 1:

Tel 2:

Teil 3:

Veröffentlicht unter SAAB | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Victor Muller: Ich habe einen Plan B

DI berichtet hier über ein Interview mit Victor Muller:

Victor Muller sagt, dass er seine Lektion gelernt hat, nachdem der Kooperationsvertrag mit Hawtai gekündigt wurde. „Man muss immer einen Plan B haben. Das haben wir realisiert nachdem das Hawtai-Geschäft zusammenbrach“. Muller zu aktuellen Lage: „Ich glaube nicht, dass der Sturm vorbei ist. Wir haben jetzt die schlimmsten Wellen hinter uns. Aber bis alle Genehmigungen vorliegen, können wir nicht beruhigt sein. Es bleibt noch viel zu tun“.

Muller geht davon aus, dass Saab sehr erfolgreich in China sein kann: „Meine Überzeugung ist, dass China der größte Markt für Saab in fünf Jahren sein wird.“

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Saab-Pressekonferenz zum Produktionsstart

TTela berichtet hier über die Saab-Pressekonferenz zum Produktionsstart. Anwesend war neben der Saab-Führungsmannschaft auch die Pang Da-Delegation, die heute das Werk in Trollhättan besucht.

Die Pressekonferenz begann mit dem Spyker-Chef und Saab Automobile AB Vorsitzenden Victor Muller. Muller berichtete, dass er große Hoffnungen in die Zusammenarbeit mit Pang Da lege. Pang Da sei ein ausgezeichneter Partner um Saab zu unterstützen.

Der Vorstandsvorsitzende von Pang Da und potentieller Miteigentümer von Saab, Pang Quinghua erklärte, dass er fest an Saab glaube. Saab habe eine gute Zukunft in China vor sich. Pang Da als Chinas größter Autohändler ist überzeugt, dass Saab-Fahrzeuge sich gut in China verkaufen werden. Im vergangenen Jahr verkaufte Pang Da rund 470 000 Autos in China.

Saab-Produktionvorstand Gunnar Brunius sagte, er sei zufrieden, dass die Produktion endlich wieder am Laufen ist.

Nach der Pressekonferenz wurden die Pang Da-Vertreter noch duech das Saab Werk in Trollhättan geführt.

Video zum Produktionsstart:

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Bänder laufen wieder!

Seit heute laufen bei Saab in Trollhättan wieder die Produktionsbänder! Saab hatte schon in der dritten Mai-Woche begonnen, mit dem 30 Mio. Euro Kredit von Gemini und der Zahlung von 30 Mio. Euro durch Pang Da die Zulieferfirmen zu bezahlen. Nach weiteren Verhandlungen wurde jetzt die Teilelieferung wieder aufgenommen. Nachden jetzt wohl alle benötigten Teile wieder auf Lager sind konnte Saab die Produktion heute gegen 10 Uhr wieder starten. Die ersten Fahrzeuge, die die Fertigungsstraßen verließen, waren ein silberner Saab 9-5 Aero XWD und ein orangenes Saab 9-3 Carbrio Independence Edition.

Zunächst wurden einige Testfahrzeuge zur Überprüfung der Fertigungsqualität gebaut, bevor dann heute ca. 100 Fahrzeuge produziert werden. Ab nächster Woche soll dann die Produktion auf 230 bis 240 Stück am Tag erhöht werden. Zur Zeit beträgt der Auftragsbestand von Saab 6.100 Fahrzeuge, die in Trollhättan gefertigt werden, und zusätzlich 1.600 Saab 9-4X.

Heute Mittag wird Victor Muller gemeinsam mit dem Pang Da-Chef noch eine Pressekonferenz in Trollhättan abhalten.

  • Weitere Infos zu Pressekonferenz dann hier,
  • weitere Einzelheiten und bisherige Mitteilungen von Saab zum geplanten Produktionsstart hier,
  • Link zur Saab-PM.

Alle Fotos: © Saab Automobile AB
Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar

Neues zu Saab – 27.05.2011

  • Die schwedische Presse berichtet (z.B. hier und hier), dass heute die Produktion in Trollhättan wieder beginnt. Noch gibt es jedoch noch keine konkreten Informationen, dass heute früh tatsächlich die Produktion angelaufen ist. Geplant ist wohl, dass heute um 11 Uhr die Produktion beginnen soll. Um 12 Uhr will Victor Muller eine Pressekonferenz geben.
  • Die schwedische Wirtschaftsministerin hat sich positiv über das gestrige Treffen mit der Pang Da-Delegation geäußert, berichtet DI hier. Olofsson erklärte, dass das Treffen mit Pang Da „ein gutes Briefing“ gewesen sei. Pang Da informierte Olofsson, dass das Unternehmen der größte Autohändler in China ist und alle wichtigen Automarken in seinem Portfolio hat.
    „Pang Da sprach über die Möglichkeiten die sie für Saab auf dem chinesischen Markt sehen. Das Unternehmen ist natürlich ein interessanter Partner, da es ein großes Bedürfnis für Saab ist, die Verkaufszahlen zu erhöhen“, sagte Olofsson.
    „Es war ein ausgezeichnetes Treffen,“ sagte Victor Muller beim Verlassen des Wirtschaftsministeriums in Stockholm.

Update 10.00 Uhr:

Laut Inside Saab hier soll die Produktion um 10 Uhr beginnen, nachdem zuvor einige Testläufe durchgeführt wurden.

Update 12.30 Uhr:

Die Bänder bei Saab laufen wieder. Hier der Link zur Saab-PM.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Neues zu Saab – 26.05.2011

  • TTela berichtet hier, dass die schwedische Wirtschaftsministerin Maud Olofsson sich heute mit einer Delegation von Pang Da in Stockholm treffen wird. Die Delegation ist auf dem Weg nach Trollhättan, wo man am Freitag das Saab-Werk besichtigen will.
  • Am Mittwoch hat in Bonn die deutsche Saab-Händlerversammlung stattgefunden (Link). Die rund 20 anwesenden Händler legtem dem Saab Deutschland-Geschäftsführer Jan-Philipp Schuhmacher einen umfassenden Forderungskatalog vor. Die Händler forderten vor allem Klarheit bei Fahrzeugbelieferung, ausstehenden Zahlungen und Ansprechpartnern. Saab Deutschland wird bis zum 30. September neue Händlerverträge abschließen. Dabei will Saab Deutschland auf partnerschaftliche Zusammenarbeit setzen.

Update 14.00 Uhr:

TTela berichtet hier, dass die Vertreter des potenziellen neuen Saab-Miteigentümers Pang Da sich auch mit der Reichsschuldenverwaltung bei ihrem Besuch in Schweden treffen werden. Pang Da hat mitgeteilt, dass man mehrere Treffen in Schweden plant. Ein Treffen wird mit Maud Olofsson stattfinden, ein weiterer Programmpunkt ist der Besuch des Saab-Werks in Trollhättan und nun steht auch ein Treffen mit der Reichsschuldenverwaltung auf dem Programm.

Für die chinesische Firma haben diese Treffen den Zweck, das eigene Unternehmen zu präsentieren und die Pläne als Miteigentümerer von Saab Automobile vorzustellen. In der vergangenen Woche hatte Pang Da bereits einen Antrag auf Zustimmung zum Einstieg bei Saab bei der Reichsschuldenverwaltung gestellt.

Wladimir Antonow hat als weiterer möglicher Investor dem Einstieg von Pang Da zugestimmt (Link).

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Saab: Produktion beginnt morgen!

Saab hat gegenüber der schwedischen Zeitung DI hier bestätigt, dass morgen am 27.05.2011 die Produktion in Trollhättan wieder anlaufen wird.

Alle Mitarbeiter waren gestern  und sind heute im Werk in Trollhättan anwesend, um letzte Vorbereitungen für den Start der Produktion am Freitag zu treffen. Sechs Wochen nach dem Produktionsstopp Anfang April würden die Bänder dann wieder laufen. Zunächst sollen morgen ca. 100 Fahrzeuge gefertigt werden statt der üblichen 230 bis 240.

© Saab Automobile AB

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Schwedische Wirtschaftsministerin trifft Wladimir Antonow

Gestern Abend hat das vom potentiellen Saab-Investor Wladimir Antonow gewünschte Treffen mit der schwedischen Wirtschaftsministerin Maud Olofsson in Stockholm stattgefunden.

Vor ca. drei Wochen hatte die schwedische Reichsschuldenverwaltung dem Einstieg von Antonow bei Saab zugestimmt. Zusätzlich ist aber auch noch eine Zustimmung der schwedischen Regierung, von GM und der EIB als Kreditgeber notwendig. Nach Angaben von Saab liegt die Zustimmung von GM bereits vor. Die Zustimmung der EIB steht jetzt jedoch seit mehreren Wochen ohne Grund aus.

Die schwedische Regierung hat sich trotz der Zustimmung der Reichsschuldenverwaltung bisher nicht geäußert, sondern wollte erst eine Entscheidung der EIB abwarten. Dies war auf immer mehr Unverständnis gestoßen. Deshalb hat sich Antonow am letzten Donnerstag an die schwedische Regierung gewandt und um ein Gespräch mit Olofsson gebeten, um nochmals persönlich seine Pläne für Saab darzustellen und noch mögliche Zweifel auszuräumen.

Gesprächsthema war auch die Kritik, die Antonows Sprecher Lars Carlström vergangene Woche an einige Mitglieder der schwedischen Regierung richtete. Carlström sagte, dass offensichtlich einige Regierungsmitglieder Saab noch vor den nächsten Wahlen in die Insolvenz treiben wollen.

Maud Olofsson hat sich positiv über das Treffen geäußert. Zwar ging es nicht darum, eine Entscheidung für oder gegen Antonow zu treffen. Die Regierung warte weiterhin auf eine Entscheidung der EIB und von GM.

„Antonow berichtete über seine Einstellung und seine Pläne zu Saab, über die Zukunft von Saab und warum er ist bestrebt ist, Schritt für Schritt Geld in Saab zu investieren“, sagte Olofsson. „Er ist ein Geschäftsmann mit Unternehmergeist. Er war nett.“

Auch die wertete Olofsson die Pläne von Antonow vorsichtig positiv: „Es gibt immer Anleger, die ein Gefühl für unterschiedliche Branchen haben; er ist offenbar an der Automobilindustrie interessiert und will auch dort gute Geschäfte machen. Er hat eine positive Einstellung zu Saab, das halte ich für gut.“

Olofsson stellte fest, dass die Untersuchung der Reichsschuldenverwaltung die Grundlage für die Entscheidung sein werde. Die Reichsschuldenverwaltung hatte keine Gründe gefunden, die gegen einen Einstieg von Antonow sprechen. Trotzdem wird die Regierung weiter abwarten. Nach Olofsson geht es zur Zeit nur um die Frage, ob die EIB und GM dem Einstieg Antonows zustimmen.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Neues zu Saab – 24.05.2011

  • TTela berichtet hier, dass die schwedische Wirtschaftsministerin Maud Olofsson sich noch diese Woche mit Wladimir Antonow treffen will.
  • Morgen werden die Saab-Mitarbeiter endlich wieder ihre Arbeit aufnehmen. Die Produktion in Trollhättan soll nach bisherigen Informationen am Freitag gestartet werden. Vorteil für Saab ist, dass sich aufgrund der Arbeitszeitkonten die Personalkosten des Produktionsausfalls sehr in Grenzen gehalten haben. Durch die jetzt vorhandenen Minusstunden der Mitarbeiter können in den nächsten Wochen die vorliegenden knapp 10.000 Bestellungen, darunter die Pang Da Bestellung, zügig abgearbeitet werden.
  • TTela berichtet hier, dass Pang Da auch bei der schwedischen Reichsschuldenverwaltung einen Antrag gestellt hat, 24% der Anteile der Swedish Automobile N.V. (ex-Spyker), erwerben zu dürfen. Am Freitag wird eine Delegation von Pamg Da die Saab-fabrik in Trollhättan besuchen. Dann soll auch entschieden werden, ob weitere Saab-Fahrzeuge zum Preis von 15 Mio. Euro bestellt werden. Laut GP hier hat Victor Muller auch Maud Oloffson zu diesem Besuch und dem anschließenden Dinner eingeladen.

Update 10.30 Uhr:

DI berichtet hier, dass Saab mit der Zulieferfirma IAC eine wichtige Vereinbarung abgeschlossen hat. IAC wird innerhalb einer Woche die Produktion von Armarturenbrettern für Saab wieder aufnehmen.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Neues zu Saab – 23.05.2011

Saab hat hier bekannt gegeben, dass Pang Da heute bei den chinesischen Behörden den Antrag auf Zustimmung zur Kooperation von Saab und Pang Da gestellt hat. Für das Joint-Venture zur Produktion von Saab-Fahrzeugen in China und für die Beteiligung von Pang Da an Saab benötigt Pang Da die Bewilligung der chinesischen Regierung, einschließlich der Nationalen Entwicklungs-und Reformkommission (NDRC).
Für den geplanten Einkauf und Vertrieb von Saab-Fahrzeugen über das Pang Da-Händlernetz ist keine Genehmigung der Behörden notwendig. Die erste Vorauszahlung in Höhe von 30 Mio. EUR hat Saab am Dienstag von Pang Da erhalten.

Update 15.30 Uhr:

SvD berichtet hier, dass das Wirtschaftsministerium grundsätzlich nichts gegen das gewünschte Treffen mit Wladimir Antonow hat. Dies hängt aber vom Terminkalender der Ministerin Maud Olofsson ab, sagte Hakan Lind, Pressesprecher des Wirtschaftsministeriums. Allerdings könne das Treffen keinen Einfluss darauf haben, wann und ob Antonow Anteilseigner von Saab werden könne.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Jetzt hat es auch uns erwischt – neues Getriebe für unseren Rover

Nachdem unser Rover 75 auf knapp 180.000 km immer ein treuer Begleiter war und nur ein paar kleinere Mängel in 11 Jahren hatte, hat es uns jetzt doch getroffen! Das Automatik-Getriebe hat seinen Geist aufgegeben. Hersteller des konventionellen 5-Gang-Automatikgetriebes ist die japanische Firma Jatco. Diese hat das Getriebe wohl nicht so langlebig konstruiert.

Vor über zwei Woche begann das Getriebe sich etwas seltsam zu verhalten. Ich war auf einer vierspurigen Bundesstraße unterwegs und wollte bei ca. 90 km/h im 5. Gang noch etwas beschleunigen. Doch statt zu beschleunigen ging nur die Drehzahl wie im Leerlauf hoch. Nachdem ich vom Gas gegangen war und nochmals beschleunigte, war alles wieder normal. Glaubte ich! Einige Tage später waren wir wieder auf der Autobahn unterwegs. Plötzlich wieder genau das gleiche Problem, aber jetzt ging es nicht mehr weg. Zusätzlich gab es einen kleinen Ruck und die Getriebe-Anzeige im Tacho schaltete vom normalen „D“ auf „EP“, also auf das Notprogramm. Ok, da wir nicht allzuweit von zuhause entfernt waren sind wir dann vorsicht nach Hause geschlichen. In allen Gängen mit Ausnahme des 5. verhielt sich das Getriebe normal. Nach dem wir zuhause den Wagen neu starteten, war auch das „EP“ wieder verschwunden.

In der örtlichen Rover- und XParts-Werkstatt gab es dann die niederschmetternde Diagnose. Weiterlesen

Veröffentlicht unter MG Rover | Verschlagwortet mit , | 2 Kommentare

Neues zu Saab – 21.05.2011

  • Die Aktion von Saabsunited zur Unterstützung von Wladimir Antonow hat es schon in die schwedische Presse gebracht. TTela berichtet hier darüber. Wer sich beteiligen möchte:
    https://tauentzien.wordpress.com/2011/05/20/unterstutzung-fur-wladimir-antonow/
  • TTela spekuliert hier darüber, ob die Ergebnisse der schwedischen Regionalwahlen durch das Verhalten der Regierung gegenüber Saab beeinflusst wurden. In Trollhättan und Vanersborg konnten die oppositionellen Sozialdemokraten deutlich höhere Gewinne als im Landesdurchschnitt erzielen.
  • Spyker hat sich, wie schon angekündigt, in „Swedish Automobile“ umbenannt. Dies soll zum einen eine stärkere Bindung zu Saab signalisieren und einer Verwechslung mit der nicht mehr zu Spyker gehörenden Firma Spyker Automotive, dem Hersteller von Spyker-Fahrzeugen, vermeiden (Bericht Teknikens Värld hier).
  • TTela und Teknikens Värld melden hier und hier, dass die Produktion bei Saab am Freitag wieder aufgenommen werden soll. Gleichzeitig wird am Freitag eine Delegation von Pang Da das Werk in Trollhättan besuchen.

Update 11.oo Uhr:

DI berichtet hier, dass die chinesische Regierung angeblich die chinesischen Autohersteller warnt sich nicht bei Saab gegenseitig zu überbieten. Auch gibt es in der chinesischen Presse Spekulationen, dass die Regierung den Herstellungsteil des Kooperationsabkommens zwischen Pang Da und Saab nicht genehmigen wird. Der Kauf von Saab-Fahrzeugen durch Pang Da bedarf im Gegensatz zur Herstellung von Fahrzeugen in China keiner Genehmigung durch die chinesische Regierung.
Saab führt weiter Gespräche mit mehreren chinesischen Firmen über eine Zusammenarbeit bei der zukünftigen Produktion von Saab-Fahrzeugen. Saab und Pang Da benötigen dazu einen dritten Partner.

Update 17.00 Uhr:

DI berichtet hier, dass chinesische Behörden in einem „geheimen“ Besprechung beschlossen haben, dass der Autohersteller Youngman bevorzugt mit Saab verhandeln soll. Dies könnte ein Problem für die Produktionskooperation mit Pang Da werden. Victor Muller dementierte dieses Ergebnis der Besprechung. Er teilte mit, dass das Ergebnis der Sitzung nicht die Herstellungskooperation mit Pang Da blockiere.
Saab und Pang Da benötigen einen dritten Partner für die Herstellung von Saab-Fahrzeugen in China. Dies könnte ja Youngman sein, so dass auch die chinesische Regierung der Vereinbarung zustimmen könnte.
Nicht betroffen ist das Joint-Venture von Saab und Pang zum Vertrieb von Saab-Fahrzeugen in China.

SvD berichtet hier auch ausführlich darüber. Ergänzend berichtet SvD, dass Youngman bisher die einzige chinesische Firma sei, die bei den chinesischen Behörden einen Antrag auf Genehmigung eines Herstellungs-Joint-Venture mit Saab gestellt habe.

Update 20.00 Uhr:

TTela berichtet hier, dass Wladimir Antonow sich in einem Brief an die schwedische Wirtschaftsmisniterin Maud Oloffson gewandt hat. Er möchte sich mit Oloffson treffen, um seine Beweggründe und Ziele als möglicher Anteilseigner von Saab darzulegen. Falls die schwedische Regierung letzte Zweifel an seiner Person hätte, dann will Antonow diese in dem Treffen auszuräumen. Die schwedische Regierung hat sich jetzt 23 Tage trotz der Zustimmung durch die Reichsschuldenverwaltung nicht zum Einstieg von Antonow bei Saab geäußert.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wie BMW Rover vernichtete – Teil 1: 1994 bis 2000

Ende der 60er Jahre kam es in England zu einer massiven Konzentration auf dem automobilen Sektor. Durch mehrere Fusionen, angeregt durch die britische Regierung, schlossen sich verschiedene Hersteller nach und nach zur British Leyland Motor Corporation (BLMC) zusammen. Leyland selbst war zu dieser Zeit ein erfolgreich Bus- und Lastwagenhersteller, der Anfang der 60er erst den Pkw-Hersteller Standard-Triumph und Mitte der 60er Rover übernommen hatte. 1968 kam es dann zur Mega-Fusion mit der British Motor Holdings (BMH) u.a. mit den Marken, Austin, Morris, Mini, MG und Jaguar.

Schnell kam es aber bei BLMC zu massiven Problemen. Zunächst stellte sich heraus, dass BMH kaum Neuentwicklungen auf Lager hatte. Vielmehr wurden alte Modelle „verwertet“, um daraus neue Produkte zu entwickeln. So wurde aus dem Morris Minor aus den 40er Jahren der Morris Marina entwickelt. Auch kam es zu massiven Qualitätsproblemen. Anfang der 70er war es bei der BLMC üblich, dass die ersten Kunden Testkaninchen spielen sollten, um dann bei der Mk. II-Version nachzubessern. Zusätzlich kam noch eine extreme Streikbereitschaft der Belegschat hinzu, die neben der schlechten Arbeitleistung auch noch wegen jeder Kleinigkeit in den Ausstand traten und damit weitere massive Einnahmeverluste verursachten. Bis Ende der 70er verlor BLMC massiv Kunden und erzielte hohe Verluste. Selbst die Verstaatlichung 1975 half nicht.

Erst in den 80er Jahren ging es aufwärts. Zunächst kamen Anfang der 80er neue Modelle auf den Markt, die qualitativ sich gegenüber den 70er-Jahre-Modellen wieder etwas verbesserten. Erfolgreich konnte der Austin Metro die Führungsposition im Kleinwagensegment in Großbritannien übernehmen. Bekannt wurde der Wagen dadurch, dass Lady Di einen Metro vor der Hochzeit mit Prince Charles fuhr. Weniger erfogreich waren hingegen die größeren Modelle Austin Maestro (Golf-Klasse) und Austin Montego (Mittelklasse).

Zusätzlich kam es 1979 zu einer Kooperation mit Honda. In dieser Kooperation wurden zwischen 1979 und 1994 gemeinsam Fahrzeuge für den europäischen Markt entwickelt, die als Rover und Honda-Modelle herauskamen. Dabei unterschieden sich die jeweiligen Modelle je nach Baureihe mehr oder weniger stark von einander. Bei der Entwicklung kann man grundsätzlich sagen, dass die Japaner eher für die Grundkonstruktion und die Produktqualität zuständig waren, wärend sich die Rover-Leute auf Fahrwerk, Diesel-Motoren und Innendesign konzentrierten. Zusätzlich konnte die 1988 in Rover Group umbenannte Gesellschaft auf Basis dieser Modellreihen eigenständige Fahrzeugvarianten entwickeln. Für beide Partner war es eine gewinnbringende Partnerschaft. Daran änderte sich auch nichts, als zunächst Jaguar abgespalten wurde und 1988 die Rover Group wieder privatisiert und an British Aerospace verkauft wurde.

Die Zusammenarbeit mit Honda erwies sich als so erfolgreich, dass man Mitte der 80er Jahre auf eigene Fahrzeugentwicklungen verzichtete und die bestehenden eigenen BLMC-Modelle auslaufen ließ. Mit der Umbenennung in Rover Group und dem Verschwinden des Namens Austin versuchte man, in ein höheres Marktsegment (heute würde man „Sub-Premium“ sagen) aufzusteigen, da der Markenname Rover in dieser Zeit für gehobene Fahrzeuge der oberen Mittelklasse stand. Dies gelang und Rover konnte für gleichwertige Modelle am Markt höhere Preise durchsetzen als die Wettbewerber Ford und Vauxhall erzielten. Auch dadurch konnten seit Mitte der 80er Jahre wieder durchgehend Gewinne ausgewiesen werden. Das alles änderte sich 1994.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter MG Rover | Verschlagwortet mit , , , , | 4 Kommentare

Unterstützung für Wladimir Antonow

Saabsunited startete heute eine Kampagne, um Wladimir Antonow zu unterstützen. Dabei gehts darum, die Unterstützung der schwedischen Regierung für den Einstieg Antonows bei Saab zu gewinnen. Bisher verzögert die EIB den Einstieg Antonows ohne Grund. Trotz der Zustimmung der Reichsschuldenverwaltung hat sich die schwedische Regierung bisher nicht unterstützend gegenüber der EIB geäußert. Es geht also nicht um finanzielle Unterstützung, sondern um die ideelle Unterstützung von Saab gegenüber dem skandalösen Verhalten der EIB.

Hier die deutsche Übersetzung des Saabsunited-Textes:

Am 28. April hat Bo Lundgren, Generaldirektor der schwedischen Reichsschuldenverwaltung (NDO), seine Zustimmung und damit auch die offizielle Zustimmung gegeben, dass Wladimir Antonow Anteilseigner von Saab werden kann. Seither warten wir darauf, dass die schwedische Regierung den Vorgaben der Reichsschuldenverwaltung folgt. Dies ist jedoch immer noch nicht geschehen!

Deshalb fordern wir Fredrik Reinfeldt als gewählten schwedischen Ministerpräsidenten auf, den Menschen weltweit mitzuteilen, wie er und die schwedische Regierung zu Saab steht! Wir wollen, dass er den Vorgaben der Reichsschuldenverwaltung folgt und Wladimir Antonow als Anteilseigner von Saab bestätigt.

Schickt uns eine Email (unten) in der ihr die schwedische Regierung auffordert, die Zustimmung zu Wladimir Antonow zu erteilen. Wir werden diese Email speichern, ausdrucken und sie mit allen anderen eingehenden Emails an Fredrick Reinfeldt schicken!

Schickt eure Email an: approve.antonov@gmail.com und nennt euren Namen und euren Wohnort!

Wer Interesse hat, dabei mitzumachen kann über den Link zu Saabsunited eine Email an Frederik Reinfeldt, den schwedischen Regierungschef, schicken:

Support Wladimir Antonow

Folgende Nachricht habe ich an Fredrik Reinfeldt geschickt:

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

am 28.04.2011 hat die schwedische Reichsschuldenverwaltung die Zustimmung zu Wladimir Antonow als Anteilseigner von Saab gegeben. Seither liegt die weitere Zuständigkeit bei der Europäischen Investitionsbank (EIB). Diese ist aber bisher untätig geblieben und erweckt den Eindruck, aus nicht nachvollziehbaren Gründen eine positive und sinnvolle Lösung für alle Beteiligten verhindern zu wollen.

Leider hat auch die schwedische Regierung nichts getan, um diese gefährliche Verhaltensweise der EIB zu beenden und Saab bei einer langfristigen Finanzierung und damit einer langfristigen Sicherung von ca. 10.000 Arbeitsplätzen zu unterstützen. Vielmehr kam es zu einigen unkoordinierten und wenig hilfreichen Kommentaren einzelner Kabinettsmitglieder, die auch inhaltlich falsch waren.

Im Hinblick darauf, dass es nicht um Haushaltsmittel des schwedischen Staats geht, sondern um eine Möglichkeit, die Bürgschaften und damit das Risiko des schwedischen Fiskus durch den Einstieg Antonows zu minimieren, fordere ich Sie auf, sich endlich positiv zu Saab und Wladimir Antonow zu äußern und entsprechende Maßnahmen gegenüber der EIB zu ergreifen.

Durch das irrationale und nicht mehr nachvollziehbare Verhalten der EIB sinken unnötig die Überlebenschancen für Saab und damit wird das Risiko für den für Saab bürgenden schwedischen Staat ohne Grund erhöht. Vorliegend geht es nicht um eine finanzielle Unterstützung von Saab, sondern lediglich um eine ideelle. Diese Unterstützung würde nicht nur Saab, den Saab-Mitarbeitern und den tausenden Saab-Fans weltweit zugute kommen, sondern auch dem Wohl des schwedischen Staates dienen!

Daher mein Appell an Sie: Unterstützen Sie endlich Saab!!!

Tack sa mycket!

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Saab bestätigt Produktpläne

Die TTela berichtet hier darüber, dass Saab die zukünftigen Produktpläne wie folgt bestätigt hat:

  • Der Saab 9-3III wird in drei Karosserievarianten gebaut werden: Fließheck, Cabriolet und Crossover.
  • Das Fließheck sei der typische Saab, während das Cabrio seit den 80er Jahren vor allem in den USA Erfolg habe. Das Crossover-Segment sei weltweit eine stark wachsende Fahrzeugklasse.
    (Anmerkung: Dies bedeutet zunächst, dass es keinen Sportkombi sondern nur einen 9-3X geben wird. Allerdings halte ich es für wahrscheinlicher, dass ein normaler 9-3III Sportkombi und ein 9-3X, der auf dem Sportkombi aufbaut,  als gemeinsame 3. Variante auf den Markt kommt).
  • Der 9-4XII soll 2015 vorgestellt werden und nach bisherigen Informationen aufbauend auf der neuen Phoenix-Plattform in Trollhättn gebaut werden.
  • Eine wichtige Rolle spielt die Motoren-Kooperation mit BMW und das Saab Hybrid-Allradsystem eXWD.
  • Eine Aussage zu einem möglichen Saab 9-2 wurde nicht getroffen. Dieser soll aber in Plänen für die Reichsschuldenverwaltung zum möglichen Einstieg Wladimir Antonows enthalten gewesen sein. Antonow hat angekündigt, im Falle seines Einstiegs bei Saab ein solches Modell unterhalb des 9-3III zu finanzieren.
Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Neues zu Saab – 20.05.2011

  • Auch das Aftonbladet berichtet hier, dass Pang Da den Betrag von 30 Mio. Euro überwiesen hat. Dieser Betrag würde zusammen mit den 30 Mio. Euro von Gemini ausreichen, um die Zulieferer zu bezahlen und die Produktion zu starten.
  •  Victor Muller hat sich heute in Zeewolde auf der Hauptversammlung von Spyker den ca. 60 Anteilseignern gestellt. Di berichtet hier, dass Victor Muller von vielen Aktionären trotz der harten Zeit weiterhin unterstützt wird. VEB, ein niederländischer Aktionärsverein, kritisierte jedoch die Bonus-Zahlung in Höhe von 450.000 Euro an Victor Muller. Muller hat erklärt, sich diesen Bonus aufgrund der Finanzprobleme von Saab vorerst nicht auszahlen zu lassen.
  • DI berichtet hier, dass die Zulieferer, einschließlich des wichtigen Zulieferer Plastal, Saab wieder beliefern wollen. Allerdings wollen die Zulieferfirmen die Lieferungen sofort beenden, wenn es erneut zu Zahlungsproblem kommt. Wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann, ist noch unklar. Plastal will die Lieferung innerhalb einer Woche wieder aufnehmen.
  • TTela berichtet hier, dass der Zulieferer Lear, der auch Saab beliefert, 163 Mitarbeiter entlassen wird. Diese habe aber nach Angaben von Lear nichts mit den neuen Verhandlungen mit Saab zu tun. Lear stellt Sitzbezüge her und beliefert auch Volvo.
  • Der Vorsitzende der Gewerkschaft IF Metal berichtet hier in der TTela, dass es der Wunsch der Saab-Mitarbeiter ist, dass Wladimir Antonow endlich bei Saab einsteigen kann. Nachdem die Reichsschuldenverwaltung dem Einstieg zugestimmt hat, sei das Verhalten der Regierung nicht nachvollziehbar. Die Regierung müsse jetzt durch eine offizielle Entscheidung für Antonow Druck auf die EIB ausüben, damit diese dem Einstieg Antonows ebenfalls zustimmt.

Update 7.00 Uhr:

Die DI berichtet hier, dass Saab versucht, die weitere kurzfristige Finanzierung über die Verringerung des EIB-Darlehens mit einem anderen Partner zu errzielen. Dabei sollte durch die Freigabe der Fabrikgebäude in Trollhättan durch den bürgenden schwedischen Staat eine Veräußerung und eine gleichzeitige Anmietung dieser Gebäude möglich werden. Bisher sollte das sale-and-lease-back-Geschäft mit Wladimir Antonow abgewickelt werden. Da die EIB in nicht nachzuvollziehender Weise dieses Geschäft und den Einstieg von Wladimir Antonow verzögert, will Saab jetzt andere Partner dafür finden. Antonow ist darüber informiert und sei auch einverstanden.

Update 14.00 Uhr:

  • TTela berichtet hier, dass Saab seinen Angestellten den Urlaub kürzen wird. Um die bisher aufgelaufenen 5.000 Bestellungen und die 2.500 Bestellungen aus China abzuarbeiten, muss der Urlaub im Sommer etwas verkürzt werden. Da die Saab-Mitarbeiter über ein Arbeitszeitkonto verfügen, dass aufgrund des Produkltionstopps mit vielen Minusstunden „bestückt“ ist, entstehen für Saab dadurch keine Mehrkosten.
  • Offener Brief der Vizepräsidenten von Saab (Link) zur gegenwärtigen Situation bei Saab mit einer Zusammenfassung der Geschehnisse der letzten 6 Wochen.
Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Was plant Pang Da?

Der Vorstandsvorsitze von Pang Da hat sich aktuell zu den Plänen seiner Firma in Bezug auf die Kooperation mit Saab geäußert.

Während den Verhandlungen wurde vereinbart, dass Saab nach Erhalt der ersten 30 Mio. Euro innerhalb einer Woche mit der Produktion wieder beginnen wird. Eine Delegation von Pang Da wird zusätzlich das Werk in Trollhättan besuchen.

Innerhalb von drei Monaten soll für den Verkauf von Saab-Fahrzeugen ein Vertriebs-Joint-Venture gegründet werden. Innerhalb eines Jahres wird ein Joint-Venture zur Herstellung von Saab-Fahrzeugen in China vereinbart werden; die Produktion soll innerhalb von zwei Jahren starten.

Pang Da möchte dieses Jahr noch 10.000 Saab-Fahrzeuge in China über 50 Händler-Filialen verkaufen. Diese 50 Filialen werden als Joint-Venture von Saab und Pang Da ausschließlich Saab-Fahrzeuge vertreiben. Unter diesen 50 Filialen befinden sich auch 8 ehemalige Saab-Händler. Bisher hat Pang Da für 30 Mio. Euro 1.300 Fahrzeuge gekauft und will innerhalb von 30 Tagen nochmals ca. 700 Fahrzeuge für 15 Mio. Euro erwerben. Neben diesen 2.000 schon gekauften Fahrzeugen wird Pang Da in diesem Jahr also noch ca. 8.000 Fahrzeuge zum Preis von ca. 180 Mio. Euro kaufen.

Darüber hinaus will Pang Da innerhalb von zwei Jahren eine Produktionsstätte für Saab-Fahrzeuge errichten. Dieses Ziel unterliegt einer Reihe von Bedingungen, einschließlich der notwendigen Zustimmung der chinesischen Regierung. Nach Erhalt dieser Zustimmung will Pang Da in Abstimmung mit Saab einen dritten Partner in China für die Produktion finden. Es wird vermutet, dass es sich dabei um den Hersteller BAIC handeln könnte.

Pang Da ist nicht daran interessiert, Mehrheitseigentümer bei Saab zu werden. Der zunehmende Einfluss der chinesischen Autohersteller macht den unabhängigen Händlern in China immer mehr Probleme. Daher möchte Pang Da sich mit dem Handels- und Herstellungs-Joint-Venture mehr Einfluss auf dem chinesischen Markt sichern, ohne selbst direkt Hersteller zu werden.

Saab hat im Frühjahr mit CATC einen neuen Importeur für China gefunden. Saab hat dabei einen 3-Jahres-Vertrag mit CATC abgeschlossen. Dieser kann jedoch nach einem Jahr gekündigt werden. Nach Ablauf dieses Jahres wird Pang Da auch offizieller Importeur für Saab-Fahrzeuge sein. Die Stellung von CATC als bisheriger Importeur scheint aber kein Hinderungsgrund zu sein, gleichzeitig schon jetzt Fahrzeuge über Pang Da zu vertreiben.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Neues zu Saab – 19.05.2011

  • DI berichtet hier, dass Saab aktuell mit den Zulieferfirmen über die Aufnahme der Produktion verhandelt. Ein Ergebnis steht jedoch noch nicht fest. Saab-Sprecher Eric Geers, bestätigte, dass neben den 30 Mio. Euro von Gemini auch die 30 Mio. Euro von Pang Da bei Saab eingegangen sind und weitere 15 Mio. Euro von Pang Da erwartet werden. Zusätzlich hat Saab aktuelle Steuerzahlungen pünktlich beglichen.
  • DI berichtet hier, dass die Bonität von Saab als „sehr gut“ eingestuft wird. DI hatte bei der Ratingagentur Creditsafe die Bonität von Saab abgefragt und Saab erhielt 83 von 100 möglichen Punkten.
  • Heute wird in den Niederlande die Spyker-Hauptversammlung stattfinden. Die schwedische Presse erwartet, dass Victor Muller sich einiger Kritik stellen werden muss.
  • Victor Muller hat der TTela hier ein Exklusiv-Interview gegeben. Muller berichtet über die Verhandlungen in China. Die Verhandlungen mit hawtai dauerten schon einige Zeit an. Aber die Vereinbarung (MoU) mit Pang Da konnte sehr zügig abgeschlossen, da es nicht um Technik oder die Herstellung von Autos, sondern vornehmlich um den Handel mit Fahrzeugen gegangen sei.
    Muller gibt zu, dass er die Situation mit den Zulieferfirmen falsch eingeschätzt habe. Es sei üblich, Ende des ersten Quartals eine angespannte Liquidität zu haben. Allerdings hätten sich dann die durch unübliche Forderungen von wenigen Zulieferfirmen ausgelösten Probleme extrem vergrößert. Schuld daran sei auch die negative Berichterstattung in der schwedischen Presse gewesen.
  • Die Produktion des Saab 9-4X im mexikanischen Ramos Arzipe hat am Montag, 16.05.2011, begonnen. Das MY 2011 ist bereits vollständig an die Saab-Händler verkauft. Die Produktion des 9-4X wird in wenigen Monaten auf das MY 2012 umgestellt.
Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Erklärung der EIB zu Saab

Die EIB hat am 5. Mai folgende Erklärung veröffentlicht:

Anfang 2009 wandte sich Saab Automobile AB an die Europäische Investitionsbank wegen einer möglichen Finanzierung des Forschungs- und Entwicklungsprogramms von Saab, dessen Ziel es war, die Umweltfreundlichkeit und Sicherheit der Pkw zu verbessern.  Seit dem Frühjahr 2010, als der Vertrag über den Verkauf von Saab zum Abschluss gebracht wurde, hat die EIB das Forschungs- und Entwicklungsprogramm (FuE) von Saab mitfinanziert. Die EIB ist kein Anbieter von Liquidität. Liquide Mittel müssen aus dem Cashflow des Unternehmens, von Geschäftsbanken oder aus anderen Quellen stammen. Der Grund dafür, warum die EIB das FuE-Programm finanziert hat, ist ihre Sorge um Tausende von Arbeitsplätzen bei Saab in Schweden. Das FuE-Programm von Saab trägt in der Tat auch zur zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei. 

Als Saab sein Maßnahmenpaket zur Liquiditätssicherung präsentiert hat, um den Liquiditätsengpass infolge des geringen Pkw-Absatzes zu überwinden, hat sich die EIB deshalb zusammen mit den anderen drei Beteiligten (Saab, der staatlichen Schuldenverwaltung des Königreichs Schweden (Riksgäldkonteret) und General Motors) aktiv engagiert und versucht, eine Lösung in der Situation zu finden.

Die EIB ist bereit, in Einklang mit ihrer Rolle als Geldgeber für das FuE-Programm Saab bei der Suche nach einer Finanzierungslösung behilflich zu sein, hält jedoch gleichzeitig an ihren festgelegten Bankgrundsätzen fest. Mittelfristig dürfte Saab insgesamt eine flexiblere Kreditstruktur benötigen, da in dem Unternehmen derzeit große Veränderungen stattfinden.

Leider hat die EIB bis heute dieser Erklärung keine Taten folgen lassen.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Neues zu Saab – 17.05.2011

  • TTela berichtet hier, dass Spyker zusätzlich 1 Million Anteile an die Investmentfirma  GEM Global Yield Fund Limited verkaufen wird. Dies wird einen Erlös von ca. 4 Mio. Euro ergeben. Spyker kann aufgrund einer Vereinbarung im Ferbruar 2010 bis zu 150 Mio. Euro an Aktien an GEM verkaufen. Davon wurden bisher 1,8 Mio. Euro ausgeschöpft. Spyker will damit zusätzlich die Liquidität steigern.
  • SvD berichtet hier ausführlich im Artikel „Man sollte immer mit Victor Müller rechnen“ über die Bedeutung der Vereinbarungen (Absichtserklärung – MoU) zwischen Saab und Pang Da. Es sind dabei eine kurzfristige und eine langfristige Vereinbarung beabsichtigt.
    Saab verkauft an Pang Da zunächst ca. 1.300 Saab-Fahrzeuge zum Preis von 30 Mio. Euro gegen Vorkasse, die sofort fällig sind. 30 Tage später sollen nochmals 15 Mio. Euro für ca. 650 Fahrzeuge fällig werden. Die Fahrzeuge sollen im September 2011 geliefert werden. Vorteil dieses Vertrags sei laut SvD, dass hier keinerlei Genehmigungen notwendig seien.
    Die zweite beabsichtigte Vereinbarung beinhaltet eine langfristige Investition von Pang Da in Spyker/Saab in Höhe von 65 Mio Euro, durch die Pang Da einen Anteil von ca. 25% an Spyker erhält. Hier liegt nur eine Absichtserklärung vor. Beabsichtigt ist eine Fahrzeugproduktion in China, für die aber noch ein dritter Partner und einige staatliche Genehmigungen benötigt werden.

Update 16.30 Uhr:

  • Um 12.30 Uhr gab es heute eine Betriebsversammlung bei Saab, bei der Victor Muller zu den Beschäftigten gesprochen hat. DI berichtet hier darüber. Muller entschuldigte sich für die Vorkommnisse der letzten Wochen und versprach: „Es wird nie mehr passieren“.
  • Gunnar Brunius, Produktionsdirektor von Saab hat der DI gegenüber hier mitgeteilt, dass die Produktion schon nächste Woche Mittwoch starten könnte. Die Zulieferfirmen erwarten allerdings, dass sich der Beginn der Produktion weiter verzögern könnte. Brunius hat heute mit den Verhandlungen begonnen. Noch ist nichts über die Verhandlungen und die Bezahlung der Zulieferer durch Saab bekannt geworden. Laut Brnius sollen die 30 Mio. Euro von Pang Da heute überwiesen worden sein.
Veröffentlicht unter Neuigkeiten, SAAB | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar