Saab Blogger Steven Wade heuert bei Saab an!

Der tasmanische Saab-Blogger Steven Wade wird neuer Mitarbeiter von Saab. Er soll das Interactive Marketing Team verstärken und sich dabei insbesondere um die sozialen Netzwerke im Internet kümmern.

Steven Wade (im Foto rechts) ist innerhalb der Saab-Gemeinde durch seinen Blog http://www.saabsunited.com berühmt geworden. Durch seine ausdauernden Aktivitäten hat Steven stark zum Überleben der Marke Saab im Jahr 2009/2010 beigetragen.

Insbesondere konnte Steven über Saabsunited den weltweiten Protest der Saab-Fans gegen die von GM angedrohte Liquidation von Saab organisieren. Dies zeigte bei der GM-Führung Wirkung, so dass doch noch ein Verkauf von Saab an Spyker zustande kam.

Offizielle Pressemitteilung von Saab

Saabsunited ist eine privates Projekt von Steven, das er neben seinem bisherigen Hauptberuf ausübt. Aufgrund der enormen Belastung hat Steven vor wenigen Tagen beschlossen, kürzer zu treten und Saabsunited an ein Team von enthusiastischen Saab-Fans zu übergeben, die sein Projekt fortführen.

Steven, ich wünsche Dir viel Glück und Freude bei Deiner neuen Aufgabe!

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Verkaufszahlen Rover 75 von 1999 bis 2005

Der Rover 75 sollte die Rover Group 1999 wieder in die Gewinnzone führen. Dies hätte durchaus gelingen können. Der 75 ist solide konstruiert, das Design verkörperte klassische britische Werte, die Technik war Ende der 90er Jahre auf dem aktuellen Stand. Qualitativ ist er wohl der beste Rover, der jemals gebaut wurde. Weiterlesen

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Kontroverses Antonow-Interview

Der mögliche Saab-Investor und Spyker Cars Käufer Wladimir Antonow hat sich in der russischen Presse recht kontrovers zur aktuellen Situation bei Saab geäußert. Folgende Punkte waren seine Kernaussagen:

  • Saab wird die angepeilten 80.000 Verkäufe im Jahr 2011 nicht erreichen, sondern nur ca. 60.000 bis 65.000.
  • Saab wird wieder in den russischen Markt einsteigen, Generalimporteur wird eine Firma namens Armand sein.
  • Antonow glaubt, dass zukünftige Produktionsstandorte von Saab in China und unter bestimmten Voraussetzungen in Königsberg i.Pr. liegen könnten.
  • Sollte die Europäische Investmentbank (EIB) den 500 Mio. Euro Kredit unverzüglich zurückverlangen, dann wäre Saab innerhalb von 5 Tagen zahlungsunfähig.
  • Für diesen Fall könnte Antonow mit 400 Mio. Euro bereitstehen.
  • Antonow ist bereit, sofort 50 Mio. Euro in Saab zu investieren.
  • Antonow geht davon aus, dass es nicht einfach sein wird, weitere Investoren zu finden.
  • Zusätzlich glaubt Antonow, dass Saab im Jahr 2016 die Umsätze verdoppeln kann und im Jahr 2017 hohe Gewinne in Höhe von ca. 400 Mio. Euro machen wird. Dann wird es auch leicht sein, Investoren zu finden.

Leider sind einige Aussagen Antonows ziemlich gekürzt und teilweise aus dem Zusammenhang gerissen in der internationalen Presse wiedergegeben worden. Die Presse agiert eben wieder nach dem Motto „only bad news are good news“.

Insgesamt hat Antonow nach meiner Ansicht nur gezeigt, dass er unverzüglich in Saab investieren möchte und gerne Teilhaber wäre. Antonow wurde ja im Frühjahr 2010 durch GM und die amerikanischen Regierung aufgrund von strafrechtlichen Vorwürfen als Käufer und Teilhaber von Spyker abgelehnt. Um den Kauf von Saab durch Spyker trotzdem zu ermöglichen, verkaufte Antonow damals seine Anteile an Spyker; blieb als Geldgeber jedoch im Hintergrund. Später wurde Antonow von GM und der amerikanischen Regierung rehabilitiert. Der Weg wäre also für einen erneuten Einstieg Antonows frei. Allerdings wurde der EIB-Darlehen an Saab ohne den Anteilseigner Antonow vergeben. Sämtliche wesentlichen Eigentümerwechsel müssen aber durch den Darlehensgeber bestätigt werden. Dies stellt wohl gerade noch die einzige Hürde für einen Einstieg Antonows dar.

Dies ist wohl auch der Grund, warum er über diese Kreditfolgen überhaupt spricht. Mir scheint es so, dass Antonow gerne unverzüglich bei Saab einsteigen und investieren würde und mit diesem Interview etwas unbedarft Druck auf die schwedische Regierung oder die EIB ausüben wollte. Antonow hat zwischenzeitlich auf Saabsunited selbst bestätigt, dass es ihm nur darum geht, möglichst schnell Miteigentümer von Saab zu werden und endlich investieren zu können.

Neuigkeiten sehe da insgesamt nicht. Die angepeilten 80.000 Fahrzeuge sind natürlich optimistisch. Saab hat schon mehrmals gesagt, dass man bei den Verkaufszahlen hinterherhinkt, dies aber für den Business-Plan kein Problem darstellt. Aktuell hat Saab und Victor Muller auf das Interview reagiert. Das Verkaufsziel 80.000 Einheiten im Jahr 2011 wurde bestätigt und sämtliche Spekulationen im Hinblick auf das EIB-Darlehen dementiert. Es gibt bisher auch keine Informationen, dass die EIB sich überhaupt mit Saab aktuell beschäftigt.

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Infos und Umfrage – Federbruch beim Saab 9-3II

Leider gibt es immer wieder einige Erfahrungsberichte, dass an der Vorderachse des Saab 9-3II die Federn der Vorderachse rosten und dann durchbrechen. Oft merken die Fahrer dies gar nicht und das Problem wird erst in der Werkstatt bei der Routine-Inspektion oder beim TüV festgestellt.

Betroffen sind wohl häufiger die Standard-Fahrwerke, seltener sollen es die Sportfahrwerke der Aero-Version betreffen. Die Federn unseres Aero-Cabrios, die 2009 gegen Hirsch-Federn ausgetauscht wurden, waren völlig intakt. Es war auch nach über 4 Jahren im Straßenverkehr kein Rost sichtbar; bis auf ein wenig Straßenschmutz sehen die Aero-Federn wie neu aus.

Zwar kommt die Federbruchproblematik auch bei vielen anderen Premium-Herstellern vor, ab dies darf natürlich nicht passieren. Zumindest scheint aber Saab die Problematik bei niedrigen Laufleistungen wohl auf Kulanz zu beheben. Interessant ist aber, wieviele Saab-Fahrer von diesem Problem betroffen sind. Daher mal zwei Umfragen zu diesem Thema:

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Der neue Morgan 3 Wheeler

Neben den Neuen von Saab gab es auf dem 81. Auto-Salon in Genf auch noch andere spannende Neuvorstellungen. Hier ist eine davon, die mich besonders fasziniert: Der Morgan 3 Wheeler.

© Morgan 3 Wheeler Ltd.

Das kompromisslose Fahrzeug ist eine Rückbesinnung auf das erste Morgan-Fahrzeug Anfang des 20. Jahrhunderts. Der 3 Wheeler wiegt nur 500 kg und wird von einem 100 PS starken 1,8 Liter V2-Motor angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 185 km/h. Der 3 Wheeler beschleunigt in 4,5 sek. von 0 auf 100 km/h. Im Gegensatz zur fast unglaublichen Beschleunigung dürften die Verbrauchswerte aufgrund des geringen Gewichts sehr niedrig ausfallen.

© Morgan 3 Wheeler Ltd.

Der Preis beträgt in England ca. 30.000 Pfund. Vertrieben wird der 3 Wheeler von der Morgan 3 Wheeler Ltd., einer 100%-Tochter der Morgan Motor Company. Bisher liegen 400 Vorbestellungen für den 3 Wheeler vor. Übrigens begann die Rennkarriere von Stirling Moss in einem Morgan Threewheeler aus den 30ern.

Morgan 3 Wheeler Teaser Trailer:

© Morgan 3 Wheeler Ltd.

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E10-Verträglichkeit bei Rover

Unabhängig von dem derzeitigen Hickhack bei der Einführung des neuen Super-Benzins E10 mit 10%-Anteil Ethanol ist es gerade für Fahrer von Rover 75-Modellen mit Benzinmotoren interessant, ob sie nun grundsätzlich E10-Super tanken können.

Im Gegensatz zu Saab, das allen Modellen die Freigabe erteilt hat, gibt es von Rover naturgemäß keine Freigabe. Der originäre Hersteller existiert ja nicht mehr und der neue Markenbesitzer Tata fühlt sich nicht zuständig. Weiterlesen

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Chili meets Köttbullar – der SAAB 9-4X

Normalerweise passen mexikanische Chili und schwedische Köttbullar (sprich „Schöttbüllar“) nicht so gut zusammen. Beim im mexikanischen Ramos Arizpe gebauten Saab 9-4X scheint es aber doch ganz gut zu funktionieren.

Der neue 9-4X wird die Produktpalette von Saab um eine dritte Fahrzeuglinie erweitern und soll eine Alternative für Käufer von Crossover-Fahrzeugen darstellen. Saab bescheinigt dem 9-4X ein kräftiges und sportliches Fahrverhalten. Im Hinblick auf Aussehen und Größe ist der 9-4X zwischen dem 9-3X Allrounder und dem neuen 9-5 Limousine angesiedelt.

 

Außen und innen wird die Saab-Identität durch das klare, schnörkellose Design und solch typischen Merkmale wie die weit herumgezogene Form der Windschutzscheibe, das Ice-Block-Beleuchtungsthema, das fahrerzentrierte Cockpit und flexible Laderaumgestaltung nach außen präsentiert. Die Fahrdynamik des Fahrzeugs wird durch das weiterentwickelte Allradsystem von Saab, XWD, sowie die adaptive DriveSense-Fahrwerkskontrolle unterstützt.

Unter der Motorhaube werkelt eine Palette kompakter und leistungsstarker V6-Saug- oder Turbomotoren. Der 3,0-Liter-Motor mit 265 PS bietet als Einstiegsmodell Direkteinspritzung und eine variable Ventileinstellung, während der 2,8-Liter mit 300 PS anstelle der Direkteinspritzung einen Doppel-Turbolader erhält und exklusiv in den Spitzenmodellen der Aero-Linie angeboten wird. Beide Motoren sind auf das 6-Gang-Automatikgetriebe mit adaptiver elektronischer Kontrolle abgestimmt.

Der 9-4X geht im Mai nächsten Jahres erstmals in Nordamerika in den Verkauf, ab Anfang August wird das neue Modell auch in Europa und auf den übrigen globalen Märkten erhältlich sein. Die Preise werden von Saab kurz vor Verkaufsstart bekannt gegeben.

 

Der Kofferraum des 9-4X soll reichlich Raum bieten und sich vielfältig und problemlos nutzen lassen. Die im Verhältnis 60/40 aufteilbaren Rücksitze lassen sich in einer Handbewegung herunterklappen, ohne dabei die Sitzkissen verschieben oder die Kopfstützen herausziehen zu müssen.

Der vordere Bereich des Kofferraumbodens ist ebenfalls klappbar und lässt sich über einen Hebel in Flugzeugform anheben, um zusätzlichen Unterboden-Stauraum für kleinere Gegenstände freizugeben. Auf der Ladefläche lässt sich bei Bedarf eine optional erhältliche, U-förmige Aufnahme mit einer flexiblen, teleskopischen Gepäckschiene bestücken (U-Rail-System), die zur Aufnahme verschiedenster Gepäckstücke in jeder Stellung positioniert werden kann.

Als zusätzliche Besonderheit ist die Heckklappe mit einem fernbedienbaren hydraulischen Antrieb erhältlich. Diese lässt sich vollständig oder, im programmierbaren Modus, auf eine abgesenkte Höhe öffnen, wenn weniger Platz nach oben vorhanden ist, beispielsweise in einer Garage.

Fortschrittliche Fahrtechnologien sind das weiterentwickelte Allradsystem von Saab, XWD, das das Antriebsdrehmoment stufenlos auf die Vorder- und Hinterachse verteilt. Dieses System ist mit einem elektronischem Sperrdifferenzial (eLSD) zur Schlupfkontrolle kombiniert, über das sich das Drehmoment bis zu 50 % auf die Hinterräder verteilen lässt, was wir mehr Grip sorgt.

Im Aero ist zusätzlich das adaptive Fahrwerk von Saab, DriveSense, erhältlich. Es ermöglicht dem 9-4X dank seiner Echtzeit-Dämpferkontrolle, auf Fahrbefehle und unterschiedliche Fahrbahnbedingungen zu reagieren. Neben der standardmäßigen „Intelligent“-Einstellung kann der Fahrer sich für den „Comfort“ und den „Sport“-Modus entscheiden. Mittels eines über einen gesonderten Schalter zu aktivierenden „Eco“-Modus werden Gaspedal und Schaltmuster neu eingestellt, um eine Optimierung des Kraftstoffverbrauchs zu erzielen.

Weiterer Fahrhilfen sind die variable Servolenkung, eine Saab DriveSense-Funktion und die serienmäßige Bi-Xenon-adaptive Beleuchtung, die eine bessere Ausleuchtung von Kurven gewährleisten, indem die Scheinwerfer dem Lenkwinkel folgen.

 

Die Antriebslinie umfasst zwei leistungsfähige V 6-Aluminiummotoren, beide mit 6-Gang-Automatik und Saab XWD-Allradantrieb. Diese leichten und kompakten 24-Ventil-Motoren verfügen über eine variable Ventilsteuerung. Das Einstiegsmodell, der 3.0 l (265 PS / 195 kW) Saugmotor, bietet Direkteinspritzung und beschleunigt den 9-4X von 0 auf 100 km/h in 9 s.

Ausschließlich in der Aero-Ausführung erhältlich, bringt der 2.8 l Turbomotor mit 300 PS (221 kW) ein Drehmoment von 400 NM zwischen 2000 und 5000 Umdrehungen/min auf die Straße. Die Beschleunigung auf 100 km liegt bei 8,3 s. Der Kraftstoffverbrauch beider Motoren ist von Saab noch nicht bekannt gegeben worden. Das vergleichbare Cadillac SRX-Modell 3.0 verbraucht im Schnitt 11,6 l/100 km.

Leider wird der 9-4X laut Saab keine Dieselmotoren erhalten. Saab begründet dies mit den hohen Kosten, die die Implementierung des 2.0 Liter Diesels versuchen würde. Dies ist zwar beim engen Budget von Saab verständlich. Auch plant Saab, den 9-4X-Nachfolger recht früh auf den Markt zu bringen. Ab ca. 2016 soll der 9-4X II in Trollhättan vom Band rollen und wie der Saab 9-3III auf der neuen Saab-eigenen Phoenix-Plattform basieren. Aufgrund der vorraussichtlich geringen Stückzahlen bei einer kurzen Modelllaufzeit hat sich Saab wohl gegen eine eigene Diesel-Version entschieden.

Trotzdem ist es natürlich schade, dass der 9-4X mit dieser Entscheidung kaum eine Chance auf dem europäischen Markt haben wird. Hier sieht man aber auch die negative Seite der früheren GM-Eigentümer. Die Entwicklung des 9-4X fiel noch in die GM-Zeit. GM entschied, dass der 9-4X auf der gleichen Plattform wie der Cadillac SRX aufbaut und auch die gleichen Motoren verwendet. Daher wurde seitens GM auf eine Anpassung eines aus Sicht von GM nur in minimalen Stückzahlen verwendbaren Dieselmotors verzichtet. Dummerweise hat GM aber vergessen, dass der Hauptmarkt von Saab im Gegensatz zu Cadillac Europa ist. Dort sind auch bei den SUV verbrauchsärmere Modelle gefragt. Der 9-4X dürfte daher bei uns nur in homöpathischen Dosen an Lieberhaber verkauft werden.

Der SRX verkauft sich übrigens sehr gut in den USA, er ist dort der meistverkaufte Geländewagen in seinem Marktsegment. Gerade der schwächere 3.0 Liter-Saugmotor ist im SRX ein Verkaufsschlager.

Saab rechnet beim 9-4X mit ca. 12.000 möglichen Käufern pro Jahr. Dies halte ich für realistsich. Schon der 9-7X, der ja nur ein Chevrolet Trailblazer-Klon war, hat sich in den USA recht gut verkauft. Die monatlichen Verkaufszahlen des 9-7X lagen bei ca. 500 Stück. Zeitweise hat sich der 9-7X in den USA besser verkauft als der 9-5. Zusätzlich berichteten die US-Händler, dass der 9-7X neue Kunden in die Verkaufsräume lockte, die dann auch mal ein anderes Saab-Modell kauften. Insofern erscheint es durchaus möglich, dass Saab bei wiedererreichten normalen Verhältnissen ca. 6 bis 8.000 9-4X pro Jahr in den USA verkaufen kann. Die vorsichtige Schätzung von Saab, 12.000 9-4X weltweit jährlich zu verkaufen, scheint durchaus realistisch zu sein. Auch mit diesen recht niedrigen Stückzahlen kann Saab wohl mit dem Modell Gewinne machen. Zwar muss sicher ein gewisser Betrag an GM für Fertigung und Lizenzen gezahlt werden. Doch kann Saab die kostengünstige Fertigung in Mexiko nutzen. Auch kann das Währungsrisiko für Saab durch die Fertigung dort insgesamt verringert werden. Aufgrund des gemeinsamen Wirtschaftsraums werden auch keine Einfuhrzölle fällig. Zusätzlich kann Saab die Produktions- und Einkaufskosten aufgrund der hohen Produktionszahlen zusammen mit dem SRX stark verringern.

 

Alle Fotos © Saab Automobile AB

Weiterlesen: Chili meets Köttbullar 2

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Die neue Phoenix-Plattform für den Saab 9-3III

Ab Herbst 2012 will Saab den neuen Saab 9-3III in den Verkauf bringen. Bisher sind nur einige Informationen zum neuen Modell bekannt: Weiterlesen

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Neuer SAAB Hybridmotor im Detail

Unter der dynamischen Karosserie des Saab PhoeniX arbeitet ein innovativer Antriebstrang mit einem elektrischen Heckantrieb, der den 200 PS starken 1,6-Liter-Turbo-Benzinmotor unterstützt. Das Ergebnis ist ein intelligenter Hybrid-Allradantrieb, der den Fahrspaß erhöht und den Kraftstoffverbrauch senkt. Der kombinierte Verbrauch wird von Saab mit nur 5,0 l/100 km angegeben, die CO2-Emissionen mit 119 g/km.

Der kompakte, vollständig aus Aluminium hergestellte Vierzylindermotor leistet 200 PS (147 kW) und zeichnet sich durch eine variable Ein- und Auslassventilsteuerung, variablen Ventilhub, Start-Stopp-Funktionalität, minimale parasitäre Verluste und Schubabschaltung aus. Der Tank aus Edelstahl ist 3 Kilogramm leichter und um 50% preisgünstiger als ein herkömmlicher Kunststofftank.

Unterstützt wird dieses Aggregat durch das innovative Saab eXWD-System – eine Heckantriebseinheit mit einem 25 kW (34 PS) starken Elektromotor/Generator. Dieser Motor wird von einem Batteriepaket mit Strom versorgt, das über die regenerativen Bremsen aufgeladen wird.

Der Hybridantrieb wird zurzeit für die nächste Saab Fahrzeuggeneration zur Serienreife entwickelt und zeichnet sich durch die Vorteile eines Allradantriebs bei gleichzeitig reduziertem Kraftstoffverbrauch aus. In Verbindung mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe liegen die prognostizierten kombinierten Verbrauchswerte bei nur 5,0 l/100 km, die CO2-Emissionen werden mit 119 g/km angegeben.

Der Fahrer hat die Wahl zwischen drei eXWD-Betriebsarten, die über das innovative Saab IQon-System leicht eingestellt werden können. Der voreingestellte Eco-Modus nutzt die Hybrid-Funktionalität zur Optimierung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit und zur Minimierung der CO2-Emissionen. Der Sport-Modus liefert maximale Antriebsassistenz und Torque Vectoring der hinteren Antriebswellen für optimale Fahrwerkskontrolle. Der Traction-Modus sorgt für optimalen Grip beim Start und auf glatter Fahrbahn.

Der Saab PhoeniX zeigt neue Design- und Technologieentwicklungen, die in zukünftigen Fahrzeugen von Saab zur Innen- und Außenausstattung gehören werden.

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Jan-Philipp Schuhmacher neuer Country Director Saab Deutschland

Saab Automobile informierte heute offiziell über die Ernennung von Jan-Philipp Schuhmacher zum neuen Country Director Saab Deutschland GmbH. Schuhmacher übernimmt am 1. April diese Aufgabe von Kjell-Åke Eriksson, der seit dem Ausscheiden von Hans-Jörg Hänggi am 31. Dezember 2010 kommissarisch in dieser Position tätig war. Eriksson wird sich in Zukunft wieder auf seine Aufgaben als Leiter der Einkaufsabteilung von Saab Automobile konzentrieren.

Schuhmacher, 38, ist gebürtiger Deutscher und bringt umfassende Erfahrungen im deutschen Markt mit zu Saab. In den vergangenen beiden Jahren war er National Sales Manager für Land Rover Deutschland; davor hatte er verschiedene leitende Positionen in den deutschen und britischen Unternehmensbereichen von Jaguar/Land Rover inne.

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SAAB Verkaufszahlen Februar 2011

Saab konnte den Aufschwung der Verkaufszahlen auch im Februar 2011 fortsetzen. Zu beachten ist, dass im Februar die Fahrzeuge zur Auslieferung kamen, die im November und Dezember bestellt wurde. Dies bedeutet, dass die verbrauchsgesenkten Modelle, die im Februar vorgestellt wurden, noch nicht die Käufer erreicht haben. Auch sind die neuen Modelle 9-5 Sportkombi, 9-3 Griffin und 9-4X noch nicht in den Verkaufsräumen angekommen.

Der Ausblick in die nahe Zukunft erscheint aber weiter positiv. JAJ berichtete auf dem Auto-Salon in Genf, dass die Bestellungen im Februar dramatisch zugenommen haben. Besonders erfolgreich war die 7. Woche des Jahres. In dieser einzelnen Woche konnte SAAB laut Victor Muller alleine 1.990 Fahrzeuge verkaufen. Die Zahlen sehen also vielversprechend aus und müssten sich in ca. 2 Monaten auf die Verkäufe auswirken. Trotzdem müssen sich die Verkaufszahlen aber noch weiter steigern, um 2011 die angepeilten 80.000 Einheiten zu erreichen! Auch gibt es weiterhin Märkte (z.B. Deutschland, Frankreich), die noch besser erschlossen werden müssen.

Hier mal die Einzelmärkte im Februar 2011:

Schweden
Feb. 2011: 707 (+34,7%)
Feb. 2010: 525

Großbritannien
Feb. 2011: 160 (+90,5%)
Feb. 2010: 84

USA
Feb. 2011: 546 (+463%)
Feb. 2010: 97

Deutschland
Feb. 2011: 59 (+15,7%) (vorläufig)
Feb. 2010: 51

Norwegen
Feb. 2011: 58 (+152%)
Feb. 2010: 23

Kanada
Feb. 2011: 2 (-)
Feb. 2010: 0

Schweiz
Feb. 2011: 53 (+96,3%)
Feb. 2010: 27

Frankreich
Feb. 2011: 47 (-16,1%)
Feb. 2010: 56

Spanien
Feb. 2011: 74 (+57,4%)
Feb. 2010: 47

Italien
Feb. 2011: 113 (+71%)
Feb. 2010: 66

Niederlande
Feb. 2011: 67 (+97,1%)
Feb. 2010: 34

Belgien
Feb. 2011: 86 (+34,4%)
Feb. 2010: 64

Portugal
Feb. 2011: 6 (+50%)
Feb. 2010: 4

Finnland
Feb. 2011: 44 (+633%)
Feb. 2010: 6

Österreich
Feb. 2011: 29 (+625%)
Feb. 2010: 4

Irland
Feb. 2011: 37 (+270%)
Feb. 2010: 10

Griechenland
Feb. 2011: 16 (-6,3%)
Feb. 2010: 17

Dänemark
Feb. 2011: 16 (-12,5%)
Feb. 2010: 18

 

 

 

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SAAB IQon im Detail

Bei dem neuen Saab IQon handelt es sich um ein bahnbrechendes Multimediasystem, das das Android Betriebssystem verwendet. Es ermöglicht die flexible Aufrüstung und Personalisierung des Multimediasystems während des gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs durch das Herunterladen von Anwendungen und Updates wie bei einem Smartphon.

© Saab Automobile AB

Die Anwender werden eine breite Reihe von Anwendungen, Online-Dienstleistungen und Multimediafunktionen von einer Saab IQon Homepage herunterladen können. Saab will außerdem anderen Entwicklern die Möglichkeit geben, weitere Apps für das IQon-System zu entwickeln. Über eine spezielle Schnittstelle (API) bekommen diese Apps Zugang zu mehr als 500 Signalen von verschiedenen Sensoren im Fahrzeug. Diese messen zum Beispiel die Fahrzeuggeschwindigkeit, die Position und Richtung des Fahrzeug, den Lenkradeinschlagswinkel, die Motorumdrehungszahl und das Drehmoment, Innen- und Außentemperatur, Luftdruck und die Position der Sonne. Dadurch können Drittanbieter eine unbegrenzte Anzahl an Apps und Zusatzprogrammen anbieten.

© Saab Automobile AB

IQon ist das erste „open source“-System weltweit im Automobilsektor. Es ermöglicht erstmals einen ähnlichen technologischen Fortschritt wie in anderen EDV-Bereichen und sorgt zusätzlich für eine ständige Aktualisierung des Systems. Damit können die gravierenden Nachteile der bisherigen sehr statischen Multimediasysteme im Automobilbereich ausgeglichen werden.

IQon stellt eine integrierte Computerplattform im Auto mit einem Modem zur Verfügung, das automatisch eine Verbindung ins Internet aufbaut, wenn die Zündung des Fahrzeugs eingeschaltet wird. Ein 8-Zoll Touchscreen-Bildschirm stellt den Zugang zu Dienstleistungen, einschließlich Audio- und der Unterhaltungsmedien, und Online-Datenspeicher für Navigationsdaten und Musik zur Verfügung.

© Saab Automobile AB

Um hohe Sicherheits- und Qualitätsstandards zu gewährleisten, werden Programme von Software- und Anwendungsentwicklern von Saab bewertet und genehmigt werden, bevor sie Kunden düber den Online-Zugang des IQon-System bereitgestellt werden.

IQon stellt auch eine Plattform für Saab-Werkstätten dar. Diese können über IQon mit dem Fahrzeug kommunizieren, um zum Beispiel Telemetrie-Daten abzurufen, Fahrzeugdaten aufzuspielen, die Fahrzeug-Diagnose durchzuführen und optionale Einstellungen am Fahrzeug zu installieren.

Eine Beta-Version des IQon Systems wird bereits von Firmennutzern getestet .

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Weitere Fotos aus Genf

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Design-Vergleich SAAB PhoeniX vs. SAAB Sonett III

Der Saab PhoeniX soll zwar einen Ausblick auf das Design des neuen Saab 9-3III ab 2012 geben. Aus meiner Sicht passt allerdings nur die Front zu einer Mittelklasse-Baureihe. Allerdings finde ich das PhoeniX Concept Car bis auf ein paar Details und die doch etwas zu unruhigen Designelemente ganz gelungen. Und da es schon einmal einen zweitürigen Sportwagen bei Saab gab, ist es doch mal ganz interessant, das PhoeniX Coupe dem Saab Sonett II/III gegenüber zu stellen. Der Saab Sonett II wurde von 1966 bis 1970, der Sonett III von 1970 bis 1974 gebaut. Das intern als Saab 97 bezeichnete Sportcoupe wurde von einem 1,7 Liter Ford V4-Motor mit 65 PS angetrieben, nachdem anfänglich noch der alte aber weiterentwickelte DKW Zweitakter eingebaut wurde. Insgesamt wurden in 8 Jahren 10.219 Sonetts gebaut.

© Saab Automobile AB

Also ich finde der PhoeniX wäre ein würdiger Nachfolger der Sonett-Baureihe aus den 70ern. Wäre doch toll, wenn Saab auf Basis des 9-3III einen Sonett IV herausbringen würde!

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Umfrage zum Design des SAAB PhoeniX Concept

 

 

 

 

© Saab Automobile AB

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Überarbeitetes Interieur im SAAB 9-5

Auf def dem 81. Auto-Salon in Genf stehen neben dem Concept Car PhoeniX natürlich auch weitere SAAB-Fahrzeuge. Darunter auch der 9-5 Sportkombi. Jeder, der auf der IAA 2009 in Frankfurt am Main das Interieur des Vorserien 9-5 gesehen hatte, war mit der Anmutung des Armaturenbretts des Serienmodells etwas enttäuscht.

IAA 2009 © Tauentzien

Aufgrund von Qualitätsproblemen beim Zulieferer konnte SAAB nicht das höherwertige „Klarlack“-Modell der Vorserie verwenden, sondern ein einfacheres schwarz-graues Modell.

© Saabsunited.com

Zwischenzeitlich gab es bei der Vorstellung des 9-5 in Singapur ein schwarzes Armaturenbett in Klavierlackoptik und als Sonderausstatung eine Holzoptikeinrahmung des Armaturenbretts.

© Saab Automobile AB

Im neuen 9-5 Sportkombi findet nun im Aero-Modell eine neue Version des IAA-Armarturenbretts Verwendung, die unter einer Klarlackoptik noch eine Metallgewebestruktur erkennen lässt. Die Optik entspricht in etwa der IAA-Version 2009, allerdings ist die Gewebesstruktur etwas abgeändert.

© Saabsunited.com

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SAAB Concept Car PhoeniX auf dem Auto-Salon Genf

Heute um 11.45 Uhr wird SAAB das SAAB Concept Car auf dem 81. Auto-Salon Genf vorgestellen. Der Wagen wird wohl SAAB PhoeniX heissen. Das Fahrzeug gibt einen Ausblick auf den im Jahr 2012 erscheinenden 9-3III. Allerdings stellt es noch nicht das endgültige Design des neuen Mittelklasse-Saab dar. Der 9-3III soll im September auf der IAA in Frankfurt am Main vorgestellt werden. Die Spannung bleibt also erhalten!

Das US-Magazin Car and Driver hat jedoch schon heute früh zwei erste Fotos veröffentlicht: Weiterlesen

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Neuer MG3

Demnächst wird in China der neue MG3 eingeführt. Der neue Kleinwagen wird den MG3 SW ersetzen, der eigentlich ein in China produzierter Rover Streetwise ist. Der neue MG3 hat eine Außenlänge von 3,99 Meter und wird von einem 1,5 Liter Benzinmotor mit 90 PS angetrieben. Später sollen noch eine Tubo-Version mit mehr Leistung und ein Crossover-Modell entsprechend dem alten MG3 SW folgen. Im Spätjahr 2012 soll der MG3 auch in Großbritannien verkauft werden.

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SAAB Independence Day Video

Hier mal ein netter Video-Bericht (leider auf schwedisch) über den Independence Day in Trollhättan am 23.02.2011. Zu sehen sind auch einige Raritäten wie der von GM geplante Saab 9-6X auf Subaru Tribeca-Basis, ein 900 Sportkombi (Saab Safari) und ein Saab 9000, der statt eines Lenkrads ein Joystick wie in einem Flugzeug besitzt. Außerdem verrät Victor Muller, dass er sich ein Editions Cabrio mit der Nummer 007 gesichert hat.

© Teknikens Värld

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Eiliger eidgenössischer Elch…

Hirsch bietet jetzt für den Saab 9-5 auch für den 2.0 TiD MT und AT eine Leistungssteigerung an. Dabei wird die Leistung von 160 PS auf 180 PS angehoben. Das Drehmoment steigt von 350 Nm auf 400 Nm.

Leistungssteigerung TiD

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