Fuhrparkzuwachs – Teil 2!

Bereits vor zwei Wochen hatte ich hier über unseren Fuhrparkzuwachs berichtet. Am 27. Juli 2012 hatte ich den Kaufvertrag unterschrieben. Die Abholung fand am letzten Samstag statt. Die Formalitäten wie Zulassung und Versicherung hatten wir in der Woche davor erledigt.  Interessanterweise ist der Saab 9-5 deutlich günstiger in der Versicherung als ein Saab 9-3. Bei gleicher Versicherungsleistung beträgt die Ersparnis ca. 20%. Am Samstag früh ging es dann mit dem Zug nach Erfurt. Trotz mehrfachen Umsteigens und Gepäck für 3 Personen war die Fahrt recht angenehm und verlief problemlos.

 

Im schönen Erfurt nahmen wir dann den aufbereiteten Saab 9-5 SportCombi in Empfang. Auch kleine Schönheitsreparaturen waren erledigt worden, so dass der 9-5 wieder hell erstrahlte.

Wie ihr (leider auf den Fotos nicht) seht passen vier original Saab 16 Zoll Felgen mit Winterreifen gut in den Kofferraum des 9-5. Vielen Dank für die Hinweise dazu! Dadurch mussten wir nicht mit unserem Rover 75 anreisen, sondern konnten bequem die Bahn nehmen und mit einem und nicht mit zwei Fahrzeugen nach Hause fahren. Tatsächlich hatten wir zum „Ausstopfen“ der Lücken fast zu wenig Gepäck dabei.

Der Kofferraum des 9-5 SportCombi ist mit 416 Liter Werksangabe auf dem Papier recht klein – sogar noch 3 Liter kleiner als der Kofferraum des 9-3 SportCombi. Für mein Empfinden bietet aber der Kofferraum sehr viel Platz – die 416 Liter scheinen mir eher ein theoretischer Wert zu sein. Grund dürfte nach meiner Ansicht die recht niedrig angebrachte Laderaumabdeckung sein, die für den recht niedrigen Volumenwert sorgt.

Gut bepackt ging es dann auf den ca. 350 km weiten Heimweg. Die Autobahn war recht frei und so konnte ich den 9-5 auch einmal etwas schneller bewegen. Zwar habe ich nicht die Höchstgeschwindigkeit ausgereizt, aber für ein paar erstaunte Gesichter bei einigen BMW- und Audi-Fahrern reichte es allemal! Der Verbrauch auf der Heimfahrt lag dafür bei erstaunlich angemessenen 9,5 Litern auf 100 km.

Ja, was soll man sagen. Der Aero fährt sich mit dem Sportfahrwerk angenehm straff und die komfortablen Sport-Ledersitze sorgen für einen wunderbaren Ausgleich zum straffen Fahrwerk. So kann man wunderbar sportlich fahren und kommt doch bequem und ausgeruht zu Hause an. Die berüchtigten Saab-Knarzgeräusche, bekannt vom 9-3II aber auch im 9-5I möglich, sind übrigens weder bei der Probefahrt noch bei der Heimfahrt aufgetaucht. Hoffentlich bleibt das so! An einige Bedienungselemente muss ich mich natürlich noch gewöhnen – wie zum Beispiel Navi oder Tempomat – aber ansonsten findet man sich in einem Saab erstaunlich schnell zurecht. Hier gibts auch den einzigen negativen Aspekt: Das Navi ist vom Fahrersitz aus nicht so gut ablesbar, durch Lenkrad und Hand wird die linke Anzeigeleiste verdeckt. Gibt schlimmeres…

Schön finden wir übrigens auch, dass der Wagen keine Dachreling besitzt. Optisch gefallen uns diese Teile nicht und auch ohne Dachreling kann man – wie bei der Limousine – trotzdem Dachboxen oder ähnliches anbringen. Und die Form kommt doch ohne Reling viel besser zur Geltung.

Bei unserem 9-5 Aero aus dem Modelljahr 2006 handelt es sich um das letzte Facelift des Saab 9-5 („Dame Edna“) mit der polarisierenden Chrombrille. Diese ist tatsächlich Geschmacksfrage. Vielen gefällt die Front nicht – uns dagegen sehr.

Der Aero besitzt den Saab 2,3 Liter Vierzylinder Turbomotor (B235R) mit 260 PS und 350 Nm, die durch die 5-Gang-Sentronic Automatik zwar etwas gedämpfter als beim Schaltgetriebe auf die Straße kommen aber immer noch für ausgezeichnete Fahrleistungen sorgen.

Neben der „normalen“ Aero-Ausstattung (z.B. Lederpolster, 17 Zoll Aero-Felgen, Nebelscheinwerfer, Sportfahrwerk, größere Scheibenbremsen) hat unser Wagen noch folgende Zusatzausstattungen:

  • Automatikgetriebe,
  • Business-Paket mit großem Navi,
  • 16 Zoll Winterreifen auf original Saab-Alus,
  • Kombi-Paket,
  • Sicht-Paket,
  • Prestige-Paket (Bi-Xenon-Scheinwerfer, Fahrer- und Beifahrersitz elektrisch verstellbar mit Memoryfunktion),
  • 3. Kopfstütze hinten,
  • Metallic-Lackierung.

Was er nicht hat: Dachreling, ventilierte Sitze, Schiebedach.

Übrigens scheint dieses Wochenende in unserer Familie der Autokauftag gewesen zu sein. Mein Schwiegervater hat sich ebenfalls einen neuen Gebrauchten zugelegt. Zwar kein Saab, aber ein Jaguar ist ja auch nicht schlecht.

Auf der Fahrt zum Händler ist uns übrigens noch ein ganz seltenes Auto-Exemplar vor die Linse gelaufen: Ein neuer McLaren MP4-12C – 330 km/h, 230.000 Euro.

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8 Antworten zu Fuhrparkzuwachs – Teil 2!

  1. Marcus schreibt:

    sieht sehr schön aus euer neuer saab,.gratuliere!
    ich wünsche euch eine allzeit unfallfreie fahrt und langanhaltende freude damit!

  2. Klaus 9-5 II schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch !!!
    Ein wirklich schönes Auto, auch oder besonders in dieser Farb-Kombination.
    Gerade dieses letzte Modell „Chrombrille“ finde ich besonders gelungen und wohltuend anders.
    Gut darauf aufpassen !!!

    SG
    Klaus

  3. Pommerscher Südschwede schreibt:

    Glückwunsch zum neuen SAAB im Fuhrpark. Möge auch die kleine Defekthexe nur aus Spaß am Fahren mal auf dem Frontemblem mitfahren. 😉 (da Blätters ja meist zuerst.
    Er sieht wirklich Gut aus.
    Allzeit Gute Fahrt.

    viele Grüße
    Stephan

  4. Guido schreibt:

    Das weiße Leder sieht sehr schön aus und ist bei starker Sonne sicherlich sehr nützlich. Ich wünsche gute und unfallfreie Fahrt!

  5. blueperformance schreibt:

    Na herzlichen Glückwunsch.
    Aber die Felgen gehen so mal gar nicht 😀
    Geniesst den Platz im Fond und cruisen mit hohen Geschwindigkeiten.
    Immerhin hat euer 95 nicht auch das helle Velour im Kofferraum wie unser 95 – kann man kaum sauber halten. Auch schön, dass der 95 bereits die Cargoschiene und die Befestigungen und auch die Antirutschmatte hat. Praktisches Auto.
    Have fun

  6. tauentzien schreibt:

    Danke für die Glückwünsche! Die Farbkombi ist auch innen sehr pflegeleicht. Das Beige kommt eigentlich kaum mit schmutziger Ladung in Berührung. Zudem sind die unteren beigen Leisten im Kofferraum nicht mit Stoff bezogen, sondern aus Kunststoff, was die Reinigung sehr einfach macht. Konnte ich heute Abend bei der Innenraumreinigung gleich feststellen. Am Samstag folgt wahrscheinlich die Außenpflege. Mal sehen, ob ich ein paar kleine Kratzer auf der Heckstoßstange rausbekomme.

    So schlecht finde ich die Felgen gar nicht 😀

    • blueperformance schreibt:

      Sehen schon garkelig aus und der Cross Country Style muss auch weg 😉
      Ne Spass beiseite. Behalte den Wagen so wie er ist. So ist er praktisch. Bezahlbare Reifen und wohl mehr Auswahl als in der Dimension 225/40 R18 W/Y.
      Bin mal auf deine Erfahrungen (Laufleistung, Fahreigenschaften) mit Reifen gespannt. Niemals den Michelin Sport Primacy nehmen, die schwimmen ab 110 km/h bei Regen auf und sind an den Flanken schnell abgefahren.

      • Pommerscher Südschwede schreibt:

        Bei den Felgen ist der Vorteil für den Fahrer, dass er diese ja nicht sieht, wenn er cruisend durch die Landen zieht. 😉
        Sieht trotzdem alle gut aus.

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