Mal wieder – die wöchentliche Pressekonferenz

So langsam wird es zum Ritual. Jeden Dienstag treten die Insolvenzverwalter von Saab vor die Presse, um über den Fortgang des Insolvenzverfahrens zu berichten. Das wäre alles schön und gut, wenn es Informationen dabei gäbe. Bisher war es immer so, dass man am Ende der Pressekonferenz nicht mehr Infos hatte als vorher. Daher habe ich schon letzte Woche hier die Frage gestellt, warum die Verwalter überhaupt eine solche Veranstaltung durchführen. Auch heute um 9 Uhr war es wieder soweit! Ob es heute wirklich mal richtige Neuigkeiten von den Insolvenzverwaltern gab?

Natürlich nicht! Zunächst gab es eine Entschuldigung der Insolveneverwalter, dass man so wenige Informationen der Presse zur Verfügung stellen kann. Danach gab es auf Rückfragen noch zwei kleine Infos: Der Bieterprozess ist noch nicht abgeschlossen, die Insolvenzverwalter werden auch neue Gebote nicht ablehnen. Zweite Info: Die Bieter müssten sich darauf einstellen, dass einige der wichtigen Mitarbeiter Saab bereits verlassen haben, um etwas neues anzufangen.

Also mal wieder: Nichts neues aus Trollhättan!

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2 Antworten zu Mal wieder – die wöchentliche Pressekonferenz

  1. polar schreibt:

    nun wird es langsam nur noch lächerlich. na klar werden gute Saab Mitarbeiter gehen,weil nichts klar ist und das Vertrauen in den keller geht. Bald werden ernsthafte Bieter auch die Nase voll haben,ohne gute Mitarbeiter wird eine Gesamtübernahme immer zweifelhafter-gewollt?–Ich werde diesen Eindruck nicht mehr los. Das Verfallsdatum nimmt Formen an. Traurig,traurig !!

  2. Joachim schreibt:

    Es ist nun wirklich an der Zeit, dass eine Endauswahl getroffen wird – die Verwalter selbst teilen ja schon den Abgang von einigen wichtigen Leuten mit. Die Abgänge sollten zwar momentan noch kein größeres Problem darstellen – deuten jedoch darauf hin, daß etwas mehr Eile geboten ist, damit nicht weitere „kluge Köpfe“ verwschwinden.

    Ein künftiger Investor hätte es mit einer weitestgehend kompletten Personaldecke natürlich entsprechend leichter, einen erfolgreichen Start hinzulegen. Sollte beispielsweise Volkswagen einer der großen Unbekannten sein und sogar den Zuschlag bekommen, wären bei diesem Beispiel natürlich entsprechendes Personal im Konzern vorhanden, das nach kurzer Einarbeitung das Ruder übernehmen könnte – aber von diesen Vorausseztzungen kann man eben nicht bei jedem anderen Bewerber (Investor) ausgehen.

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