MG-Verkaufszahlen ziehen an

Bisher waren die Verkaufszahlen von MG in Großbritannien eher enttäuschend. Das Modell MG6, das in der alten MG Rover-Fabrik in Longbridge bei Birmingham produziert wird, stand eher wie Blei in den Verkaufsräume der MG-Händler, obwohl es von den Eigenschaften an sich kein schlechtes Fahrzeug ist. Aber zu wenige Händler und eine nicht vorhandene PR-Kampagne verhinderten bisher den Erfolg des MG6. Im März 2012 kam es jetzt erstmalig zu einer deutlichen Verbesserung der Verkaufszahlen.

Im März 2012 verkaufte sich der MG6 236 Mal. Im Vergleich zum März 2011 mit 8 verkauften MG6 ist dies eine Steigerung von über 3000%. Im Januar 2012 waren es noch 107 und im Februar 2012 noch 103 verkaufte MG6. Bei gerade 38 MG-Händlern in Großbritannien sind die Zahlen gar nicht so schlecht. Immerhin sind es fast 10 verkaufte MG6 im Monat je Händler.

Zur Verbesserung der Verkaufszahlen hat sicherlich die werbewirksame Teilnahme des MG6 an der British Touring Car Champpionship (BTCC) beigetragen. Hier konnte das MG6-Team bereits im dritten Rennen in Brands Hatch einen Sieg in  herausfahren und dabei zum Beispiel Teams mit einem BMW 320 si auf die Plätze verweisen. Nach einem zweiten und einem dritten Platz führt MG-Fahrer Jaseon Plato jetzt die Meisterschaft an.

MG will die Händlerzahl dieses Jahr auf 55 bis 60 Händler erhöhen um damit ansatzweise ein flächendeckendes Händlernetz aufzubauen. Demnächst soll eine Diesel-Version des MG6 erscheinen, die vor allem bei den Firmenfahrzeugen eine weitere Verbesserung der Verkaufszahlen bringen dürfte. Der kürzlich in China vorgestellte Kleinwagen MG3 soll in den nächsten Monaten in Großbritannien vorgestellt werden. Auch der neue MG5 als Vertreter der Golf-Klasse soll in ca. 18 Monaten auf dem britischen Markt erscheinen. Dadurch sollen die Verkaufszahlen nochmals deutlich gesteigert werden.

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6 Antworten zu MG-Verkaufszahlen ziehen an

  1. fuzzi schreibt:

    meiner Meinung nach hat doch MG immer nur zweisitzer gebaut oder nicht ?
    mit dem Markennamen Rover wäre es wahrscheinlich einfacher 4 und mehrsitzer zu verkaufen
    wenn man an MG denkt kommt sofort der Gedanke auf, das sollte doch ein zweisitzer sein oder ?

  2. Da StormtroopeR [EU] schreibt:

    Die Markenrechte fuer Rover liegen bei TATA wenn ich richtig informiert bin, und so hatten die neuen Eigentuemer nur den traditionsreichen Namen MG zur Verfuegung, die Rovermodelle werden unter der aehnlich klingenden Marke Roewe vermarktet. Ich denke mal einem richtigen, triadiotionellen Briten dreht sich wahrscheinlich eh der Magen um, man stelle sich nur mal vor Mercedes wuerde pleite gehen und nach ein paar Jahren tauchen die Autos wieder auf, produziert in Fernost. Immerhin sind so aber noch ein paar Briten in Lohn und Brot und die Autos sehen auch gut aus.

  3. Frank schreibt:

    Leute das ist China Mist mit Badge Engeneering vom Schlechtesten. Schlechtes Design, schlechte Crashtest, alte Technik. Das Beste daran ist die alte BMW Plattform. Ich bejubele bei aller Sympathie keinen einzigen Verkauf solcher Produkte. Egal was da vorne dranklebt.

    Sorry Leut !

    • tauentzien schreibt:

      Nur zur Klarstellung: Es handelt sich nicht um eine BMW- sondern um eine Rover-Plattform. Der MG6 für den britischen Markt wird im englischen Longbridge montiert. Im NACP-Crashtest erreichte der MG6 vier von fünf Sternen.

    • Da StormtroopeR [EU] schreibt:

      Oh mein Gott, das ist wieder so ein Kommentar nach dem Motto alles was nicht aus Deutschland kommt ist Mist, ich hab selber das Vergnuegen und darf einen Golf R32 fahren. Letzte Defekte: Hupe und Fahrerairbag ausgefallen, Tuerschloss hinten links defekt, Beifahrerairbag ausgefallen, Lambdasonde defekt. Bei so einem Fahrzeug erwarte ich eigentlich was anderes, deshalb kann ich so pauschal Urteile auch nicht verstehen. Vielleicht sollte ich auf BMW umsteigen 😉

  4. tremonia schreibt:

    Selbst die teuerste Werbekampagne hätte wenig genutzt, wenn das Händlernetz nur sehr schwach ausgebaut ist. Je mehr Händler MG wieder verkaufen, umso besser werden sich die Verkaufszahlen entwickeln. Wenn es in Großbritannien wieder ein annähernd Flächendeckendes Händlernetz gibt, lohnt sich auch eine PR-Kampagne, damit jeder weiß, dass MG zurück ist. Das wissen viele Briten vielleicht noch nicht.
    MG Roewe hat aus der Rover-Konkursmasse zum beispiel auch die Markenrechte für Austin übernommen. Es wäre also schon möglich gewesen, die jetzigen MG-Modelle unter dem Markennamen Austin auf den Markt zu bringen. Dann hätte man unter dem Namen MG später vielleicht einige Sportwagen anbieten können. Das hätte sicher besser zur Marke MG gepasst. Wenn die könftigen MG Modelle ein deutlich sportlicheres Design bekommen, das ein wenig an die Tradition von MG als Sportwagenmarke errinert, kann man mit den neuen Modellen dann ganz gut leben.

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