Neues zu Saab – NEVS startet Produktion für Saab Parts

Zur Zeit findet in Trollhättan das Saabsunited Octoberfest statt. Hier gab es gestern Abend eine interessante Neuigkeit. Saab Parts und NEVS haben sich auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Dies gab NEVS-Manager Mattias Bergman bei einer Veranstaltung im Saab-Museum bekannt.

NEVS hat im Rahmen des Kaufs von Saab auch die vorhandenen Produktionseinrichtungen für die aktuellen Saab-Modelle erworben. NEVS und Saab Parts haben sich jetzt darauf geeinigt, dass NEVS für Saab Parts mit diesen Anlagen Ersatzteile für die ca. 1 Million vorhandenen Saab-Fahrzeuge produzieren wird. Bis zum Sommer 2012 hatte Saab Parts diese Anlagen von den Saab-Insolvenzverwaltern zur Ersatzteilproduktion gemietet. Die Produktion durch NEVS wird bereits am Montag beginnen.

Die Ersatzteilversorgung wird mit dieser Vereinbarung nochmals stabiler und auch für die selteneren Modelle wie den Saab 9-5II scheint die Ersatzteilversorgung im Karosseriebereich damit langfristig gesichert zu sein. Eine gute Nachricht für alle Saab-Fahrer!

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12 Antworten zu Neues zu Saab – NEVS startet Produktion für Saab Parts

  1. Marcus schreibt:

    wenn die informationen stimmen, hat nevs ein externes gebäude ausserhab des saab-geländes angemietet, um dort die produktion des e-saab in einigen monaten zu starten.
    für mich macht das nur dann sinn, wenn die saab-produktionsanlkagen anderweitig genutzt werden. vielleicht und hoffentlich ein kleiner hoffnungsschimmer einer kooperation, die wieder zu „echten“ saab führen könnte…

  2. Karl schreibt:

    Ich habe bisher nur gelesen, dass NEVS das Gebäude, in dem die Armaturentafeln montiert wurden gemietet hat, wegen der darin gelagerten Werkzeuge.
    Ob es sich um die Werkzeuge der Armaturentafeln handelt, oder ob dort auch andere Werkzeuge gelagert werden, konnte ich bisher nicht klar erfahren.
    Wenn es um letzteres geht, würde das ja eher bedeuten, man räumt Stallbacka leer. Vielleicht um es anderweitig nutzen zu können.
    Evtl. zur Lagerung von Solaranlagen aus China, bevor sie in Europa verscherbelt werden.

    • Detlrf Rudolf schreibt:

      Lieber Karl,

      dann hätte man die teuren Fabrikationshallen nicht erst für viel Geld kaufen brauchen, um sie dann nur als Zwischenlager für Solar-Bauteile oder ähnliches zu nutzen – außerdem ist bisher nicht davon gesprochen worden, dass die Stallbacka-Hallen leergeräumt werden sollen.

      Ich sehe es weiter positiv und bin doch mehr auf der Linie von Markus.

      • Karl schreibt:

        Nevs selbst schreibt, dass sie ab 2014 den Saab 9-3 als Elektrofahrzeug auf den Markt bringen wollen. Marcus verbreitet ein Gerücht, dass keine Grundlage zu haben scheint und spekuliert darüber das Nevs in den neu gemieteten Hallen demnächst mit der Produktion beginnen möchte. „die produktion des e-saab in einigen monaten zu starten.“
        Daraufhin habe ich eine gegensätzliche Spekulation geschrieben, die rein aus meiner Fantasie entsprungen ist, deren Wahrscheinlichkeit aber höher ist, als die Hoffnung man mietet eine Halle, in der Armaturentafeln produziert wurden, um dort Fahrzeuge zu fertigen, während man eine komplette Autofabrik ungenutzt lässt.
        Der Glaube an das Auferstehen, von Saab in seiner alten Form, hat hier bereits religiöse Züge angenommen und ist erschreckend bis belustigend.

        • NoName schreibt:

          naja, fanboys und religiosität ist aber doch – der marke mit dem apfel sei dank – ein etwas alter befund. kritisieren würde ich da in anbetracht der gewaltneigung zuvorderst fußballfans. ansonsten: für basteleien an prototypen reicht vielleicht auch ne kleine scheune oder garage, zumindest belustigt mich gerade der fund hier durchaus: http://saabblog.net/2012/09/19/saab-9-3-e-power-rollt/ (man beachte bitte auch die flickr-verbindung)
          |sollten die sachen hier schon gepostet worden sein, bitte ich um nachsicht, denn die filmeinlagen öffnen sich aus irgendwelchen gründen nicht so recht bei mir|

        • Detlrf Rudolf schreibt:

          Nicht ausschließlich in alter Form, sondern evtl. zusätzlich mit herkömmlicher Technik (oder zumindest Hybrid-Technik) – nur dies war gemeint.

          Wieso die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass im Hauptwerk etwas anderes als Autos hergestellt werden soll oder dort sogar nur Einlagerung anderer Dingen angedacht ist, erschließt sich mir allerdings überhaupt nicht – wie bereits vorhin erwähnt, hätte man für diese Zwecke keine derart teuren Räumlichkeiten kaufen brauchen!

        • Marcus schreibt:

          ich verbreite kein gerücht und ies habe ich auch deutlich gemacht – ich poste meine meinung und du musst sie ja nicht lesen – und nicht teilen.
          mit religion hat das schon mal überhaupt nichts zu tun, aber du musst damit leben, dass es unterschiedliche meinungen gibt – gottseidank.
          dass deine spekulation wahrscheinlicher ist, als die meine, wage ich zu bezweifeln, aber wenn man sich selbst für wichtiger hält, ist diese meinung logisch.

          ich hoffe, du biust nicht zu sehr erschrocken…

  3. blueperformance schreibt:

    Dann ist NEVS jetzt ein Firma mit Cashflow 😉

  4. Marcus schreibt:

    laut ttela meint der vizepräsident von nevs, mattias bergman, dass die zukunft in china liegen würde.
    welch ein unfug!
    es ist doch grotesk zu glauben, dass man e-autos mit batterien aus china in schweden produzieren wird und dann nach china verschiffen wird – man wird in schweden entwickeln und dann die stückzahlen in china produzieren, damit ist auch das werk für diese produktion nicht erforderlich.

  5. Marcus schreibt:

    …und um es noch einmal klarzustellen:

    saab ist für mich ein auto und sonst nichts – insofern finde ich auch den neuen slogan der parts ab „saab – more than a car“ nicht gut.
    mein enthusiasmus für saab ist hobby und gefühl, was nichts daran ändert, dass auch ein saab nur die summe von teilen ist . mein enthusiasmus richtet sich an die menschen, die das konstruiert haben, an die menschen, die die autos bauen, von meiner hochchtung gegenüber victor muller und von einer langen liebe zu schweden im allgemeinen.
    hierzu gehört auch, dass ich es einfach sehr traurig finde, dass wir irgendwann nur noch die allerweltsautos auf den strassen sehen werden.

    • Herbert Hürsch schreibt:

      Der Slogan “saab – more than a car” ergibt für nüchterne Lenker von in Produktion befindlicher Gebrauchsgegenstände natürlich wenig Sinn …

      Im Slogan drückt sich aus, dass die saab parts AB diese Klientel künftig gar nicht mehr ansprechen will (und auch nicht kann).

      Man schwenkt daher auf die Linie der Enthusiasten um, die eine emotionale Bindungen zu modernen Raritäten (etwa dem 9-5 II) und/oder Old- und Youngtimern (klassische Saab) verspüren und daher auch künftig einen Bedarf an Teilen haben.

      Ein Statement wie „saab ist für mich ein auto und sonst nichts“ kann ich persönlich gut nachvollziehen. So was kommt aber wohl nur von Menschen, die mit großer Wahrscheinlichkeit nie wieder einen Saab erwerben werden und die Saab-Fahrzeuge, welche sie z. Zt. besitzen, in absehbarer Zeit veräußern werden. Das kann seit der Insolvenz logischerweise nicht mehr die Zielgruppe der saab parts AB sein.

      Der Slogan (so blöd er auch für einen Fahrzeughersteller wäre) passt, denn der Saabfahrer der Zukunft ist eindeutig ein Liebhaber und Enthusiast mit einem gerüttelt Maß an Gefühlsduselei.
      Alle anderen kaufen (notgedrungen) Neu- und Jahreswagen anderer Hersteller.

      • Marcus schreibt:

        hallo herbert,

        dazu gehöre ich nicht. ich werde meinen 900 turbo 16s sicher behalten und evtl. auch den 9-5 II länger fahren, als vorgesehen.
        ich habe aber keine bindung zur parts ab, dessen deutsche repräsentanten sich auch zu „lebzeiten“ von saab einen dreck um die kunden geschert haben.
        genau diese personen werden es dann evtl. erreicht haben, dass mein nächstes „hauptauto“ kein saab mehr wird – enthusiasmus kann ich auch für einen range rover etc. empfinden – und mein oldie bleibt mir sowieso.

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