Unterstützung für das Saab Zentrum Frankfurt

Heute hat alle Kunden und auch mich ein offener Brief des Saab Zentrums Frankfurt erreicht. Infolge der Insolvenz der Saab Automobile AB musste auch das Saab Zentrum Frankfurt einen Insolvenzantrag stellen. Wahrscheinlich wird daher das Saab Zentrum den Geschäftsbetrieb wohl im April einstellen müssen. Jetzt wollen die Mitarbeiter des Zentrums den Geschäftsbetrieb selbstständig fortführen und benötigen unsere Unterstützung. Aber macht euch selbst ein Bild:

Ich finde, wir sollten das Saab Zentrum Frankfurt unterstützen. Wer also Möglichkeiten kennt oder hat sollte sich direkt an das Saab Zentrum Frankfurt wenden!

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4 Antworten zu Unterstützung für das Saab Zentrum Frankfurt

  1. blueperformance schreibt:

    Ich bin leider kein Investor. Wenn ich das Schreiben richtig verstehe, dann ist wohl Rainer Wulf leider nicht bei dem Spin Off dabei.
    Ich kenne aus meiner Vergangenheit (habe mal ein Praktikum in der Werkstatt gemacht) das ganz alte Autohaus Saab Team noch, damals noch bei Saab Deutschland in Nieder-Eschbach untergebracht. Da hat damals fast jeder Mechaniker Privat einen 99 oder 900 turbo gefahren. Move your mind? Nö, sondern full minded. Von dem Team haben sich z.B. die Bende Brüder vor Jahren mit einer eigenen Werkstatt erfolgreich selbständig gemacht.

    Für mich stellt sich einfach die Frage nach einem Gesamtkonzept:
    – Businessplan (wieviel aktive Kunden (von den 3500 in der Kartei), wieviele Mechaniker in der Werkstatt, geplante Auslastungsquote) – nur Werkstatt/ Eratzteile und nicht auch Verkauf
    – wer führt den Laden finanziell/ wirtschaftlich?
    – Fahrzeuge aufbereiten und verkaufen (Motor-/ Getriebe-/ Unfallschäden)
    – Ersatzteilbeschaffung (abseits von Saab Parts (nicht verfügbare Teile, Gebrauchtteile, Teile für Klassiker))
    – andere Erwerbsquellen (s.u.)

    Das Know How stelle ich dort gar nicht in Frage. Auch die Pressefahrzeuge von Saab Deutschland wurden schon immer im Autohaus Saab/ Saab Zentrum Frankfurt betreut.
    Das Saab Zentrum war leider nicht bekannt durch bodenständige Stundenlöhne. Es stellt sich also die Frage wie der gesamte Businessplan mit allen Kalkulationen aussieht.

    Meine Kritik möchte ich auf keinen Fall falsch verstanden wissen. Die Region Frankfurt hat genügend Kunden und kann locker ein Saab Zentrum vertragen und die Mitarbeiter des Saab Zentrums haben ihre Qualität. Ich würde es klein aber fein anfangen. Ich persönlich bevorzuge die kleine Werkstatt auf dem Lande und gehe eher nicht zum Prunkpalast.

    Es sollten die Kundenschichten angesprochen werden, die man vom Wissen sehr gut abdecken kann, also definitiv 99 – aktuell (eigentlich den 96er auch noch). Ich spreche hier von Service, Restaurationen!, Motor- Getriebeüberholungen und Karosseriearbeiten. Aber der Stundenlohn muss auf Arbeit und Kundenkreis zugeschnitten sein.
    Ein ganz „extremer/ kreativer“ Teil des Businessplans kann „Schrauberkurse“ sein. Es gibt Kunden die möchten mehr selber machen und gehen ansonsten zur freien Werkstatt oder zum Kumpel. Ein Schrauberkurs kann der erweiterte Pannenkurs sein, kann Wartungspunkte oder mehr beinhalten – Anspruchsgruppen gerecht ausrichten.

    Für einen eigenen Start, hier sind wir bei den Investitionen, braucht es eine gewisse Infrastruktur. Dafür bedarf es aber eine Anzahl Hebebühnen, sonstige Werkstattausrüstung, später mal einen eigene Richtbank,… Das ganze muss den Auflagen der Berufsgenossenschaft und sonstigen Umweltauflagen entsprechen. Aber Kreativität (bestehenden Betrieb in Lebens-/ Rentenpacht übernehmen, o.ä.) kann hier helfen.
    Nicht nur Reparaturen sind ein Thema, auch der Bereich Parts sourcing ist ein Betätigungsfeld. Da denke ich aber, dass die Jungs vom Saab Zentrum Frankfurt auch beschlagen sind.
    Natürlich muss man seine Kunden auch pflegen. Ich meine da Ausfahrten organisieren, Organisierte Schwedenreisen mit Besuch Saab Museum.
    Keep the fire burning.

    • blueperformance schreibt:

      Noch ein kleiner Nachtrag.
      Volvo Deutschland wechselte damals den Hauptsitz von Dietzenbach (bei Frankfurt) nach Köln (letztendlich vergeblich wegen geplatzter Merger Renault/ Volvo). Ehemalige Volvo Deutschland Mitarbeiter gründeten in Dietzenbach ein repräsentatives Volvo Autohaus. Es waren sehr viele Personen am Autohaus beteiligt. Viele Köche verderben den Brei ist ein altes Sprichwort. Was nicht optimal lief kann ich nicht sagen, aber mittlerweile wird Dietzenbach durch die Haas GmbH repräsentiert.
      Vielleicht lohnt es sich die Chancen und Risken von diesem Spin Off zu betrachten, mit Betroffenen zu diskutieren.
      Ich meine dies im Sinne Fehler vermeiden, erfolgreich in die Selbständigkeit zu gehen. Dazu gehört es herauszufinden ob man die gleiche Strategie verfolgt, den Begriff Demokratie/ Mehrheitsentscheid der Gesellschafter versteht/ akzeptiert und sich dem unterordnen kann. Wenn man in diesen Punkten einig ist, dann kann es heissen: The future is bright.

  2. Micha schreibt:

    Ich Wünsche den Kollegen mit ihrer Idee auf jeden fall viel Erfolg. Leider bin auch ich kein Investor, möchte aber darauf hinweisen das es in Mainz ebenfalls noch eine Saab Vertretung mit über 30jahren Erfahrung gibt. Ich bin dort bereits seit einigen Jahren glücklicher Kunde und mir konnte dort immer freundlich und mit viel Fachwissen geholfen werden. Evtl. könnte man sich hier auch zusammen mit den Mainzer Kollegen Alternativen für das weitere fortbestehen der Marke im Rhein-Main Gebiet Gedanken machen…

  3. Nadine schreibt:

    Als einstige Mitarbeiterin des Saab Zentrum Frankfurts wünsche ich meinen ehemaligen Kollegen auf jeden Fall viel Glück und Erfolg bei der Umsetzung ihres Projekts, das Ganze nun alleine weiter zu führen!!! Ihr schafft das schon…

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