Neues zu Saab – 22.10.2011

  • Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Zumindest Saab Deutschland hat jetzt im Internet Informationen zur Saab Händlertour 2011 veröffentlicht (vgl. hier). Man sieht, dass konstruktive Kritik auch ankommen kann. Ich finde es gut, dass Saab Deutschland auf die Kritik vieler Saab-Freunde drei Tage vor Start der Saab Händlertour reagiert hat. Schade ist allerdings, dass viele Händler weiter im Nichtstun verharren. Auf der Hompage von Saab Deutschland erfährt der interessierte Kunde jetzt, dass es sich bei der Händlertour um eine exklusive Vorabpremiere des Saab 9-4X und des Saab 9-5II Sportkombis handelt. Der Kunde kann auch die Daten und Termine der Händler abrufen und hat so die Möglichkeit sich beim Händler zu informieren, an dem Event teilzunehmen und tolle neue Saab-Fahrzeuge kennenzulernen. Hoffentlich werden Sie auch bald produziert und an viele wartende Kunden ausgeliefert!
  • Derweil rüstet sich die Kronofogden für neue Zwangsvollstreckungsmaßnahmen. Laut Hans Ryberg, Leiter der Kronofogden in Uddevalla, gibt es bei Saab genügend Vermögenswerte, um die von der Kronofogden einzutreibenden ca. 25 Mio. Euro zu vollstrecken. Insbesondere von der gepfändeten Auto-Sammlung im Saab-Museum verspricht sich Ryberg einen hohen Erlös. Jeden Tag würden bei ihm Interessenten für die Museumsfahrzeuge anrufen.
    Seltsam, dass Ryberg, nachdem die Kronofogden erst sehr behutsam zu Werke gegangen ist, jetzt fast schon einen persönlichen Feldzug gegen Saab führt. Eher unprofessionell ist es aus meiner Sicht, sich als Behördenleiter ständig ohne Not an die Presse zu wenden und Internas über Vollstreckungsschuldner auszuplaudern. Ryberg hatte sich ja schon letzte Woche an die Presse gewandt (vgl. hier), um „seine“ Arbeit gegen Saab der Öffentlichkeit auszuplaudern.
  • Bei den Oktober-Gehälter der Saab-Angestellten könnte es wieder zu Verzögerungen kommen. Die staatliche Lohngarantie läuft bis zum 21. Oktober. Erst danach ist Saab wieder selber für die Lohnzahlung verantwortlich. Dies bedeutet, dass jetzt Ende Oktober die Oktoberlöhne zu einem großen Teil noch vom schwedischen Staat bezahlt werden. Allerdings muss diese staatliche Lohnzahlung jeden Monat erneut vom Administrator angefordert werden. Nach Informationen der schwedischen Presse hat Saab-Administrator Guy Lofalk dies bis Freitag Nachmittag noch nicht getan. Daher ist jetzt ungewiss, ob die staatliche Lohnzahlung für die ersten drei Wochen im Oktober pünktlich bei den Saab-Angestellten ankommt.
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