Neues zu Saab – 13.09.2011

  • Update 16.30 Uhr:
    Das Amtsgericht Vänersborg hatte soeben entschieden, dass die Verhandlung des Insolvenzantrags der Gewerkschaften gegen Saab am 26. September um 9 Uhr stattfinden wird (vgl. TTela hier). Bis dahin haben die Gewerkschaften Zeit, die Gerichtsgebühren in Höhe von ca. 50.000 Euro beim Gericht einzuzahlen. Dies ist bisher nicht geschehen.
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  • Victor Muller ist gestern nach Frankfurt gereist (vgl. TTela hier), um heute an der Eröffnung der IAA teilzunehmen. Gestern Nachmittag hat er sich dort mit  der europäischen Zuliefererorganisation CLEPA und der Zuliefererorganisation FKG getroffen. Muller hat CLEPA-Chef Lars Holmqvist und weiteren Organisationsvertretern den aktuellen Stand der Dinge bei Saab darlegt. Gleichzeitig legte Muller dar, wie er die Schulden bei den Zulieferfirmen bezahlen und Saab wiederbeleben will. Holmqvist hatte sich vor dem Treffen geäußert, dass eine Insolvenz für die Zulieferer nicht wünschenwert ist.
    Die CLEPA hat sich in der Vergangenheit sehr kritisch gegenüber Saab gezeigt. Im Rahmen des angedachten Rekonstruktionsverfahrens bei Saab hatten sich CLEPA-Vertreter letzte aber positiv zu einer Rekonstruktion geäußert und versprachen eine Unterstützung seitens der CLEPA.
    Frederik Sidahl von der FKG äußerte sich zufrieden über das Treffen. Die Pläne von Muller seien glaubhaft und basierten auf einer jährlichen Produktion von 80 bis 85.000 Fahrzeugen. Problematisch, aber wesentlich, sei jedoch die Aufnahme der Produktion bei Saab.
  • Das Amtsgericht Vänersborg will innerhalb von zwei Wochen über die Insolvenzanträge der Gewerkschaften entscheiden, berichtet die TTela hier. Dann soll in Vänersborg die mündliche Verhandlung stattfinden. Da die Gewerkschaften vorschusspflichtig bei Gericht sind, fallen für die Gewerkschaften zunächst Gerichtsgebühren in Höhe von ca. 50.000 Euro an.
  • Der Berufungsantrag von Saab enthält auch einen detaillierten Zeitplan über das Genehmigungsverfahren in China (vgl. TTela hier). Die NDRC wird voraussichtlich bis Mitte Oktober entscheiden. Weitere nationale Behörden müssen ebenfalls gehört werden. Diese weiteren Entscheidungen sollen bis zum 8. November vorliegen.
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