Neues zu Saab – 30.06.2011

  • Die Kritik an der Regierung geht weiter. Die TTela berichtet hier, dass jetzt die schwedische Handelskammer die Regierung für ihr Verhalten Saab gegenüber hart kritisiert. Der Vorsitzende der westschwedischen Handelskammer, Johan Trouvé, sagte, dass es schwer verständlich sei, warum die schwedische Regierung bezüglich Wladimir Antonow auf eine noch notwendige Prüfung durch die Reichsschuldenverwaltung verweise, obwohl die doch schon vor zwei Monaten positiv abgeschlossen wurde. Auch habe Wirtschaftsministerin Olofsson versprochen, sich für Saab einzusetzen. Entgegen diesen Ankündigungen hätten Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt und Finanzminister Anders Borg Saab mit verschiedenen Äußerungen eher geschadet. Deren Kommentare zu Saab zeigten ein mangelndes Verständnis der Situation.
    Offensichtlich begreift so langsam auch die Öffentlichkeit, dass Politik und EIB eine hohe Mitschuld an der aktuellen Situation bei Saab haben und seit Monaten eine Rettung durch die bereitstehenden Investoren aus nicht nachvollziehbaren Gründen verhindern.
  • Auch die SvD berichtet hier, dass immer mehr Menschen fordern, Antonow als Anteilseigner zuzulassen. Erstmals spricht und bestätigt auch Saab Pressesprecher Eric Geers über den geplanten Verkauf der GM-Wandelanleihe an Antonow und der anschließenden Umwandlung in Anteile. Der Verkauf soll laut Geers so schnell wie möglich über die Bühne gehen. Saab möchte unabhängig von den Entscheidungen anderer werden. Wohin die aktuelle Abhängigkeit von den Entscheidungen anderer führe, so Geers, habe man ja aktuell gesehen. Zwar bringe laut SvD der Kauf der Wandelanleihe keinen direkten finanziellen Vorteil für Saab, aber Antonow werde Geld investieren, sobald er Anteilseigner ist.
  • TTela berichtet hier, dass Wladimir Antonow laut seinem Sprecher Lars Carlström mit GM tatsächlich über den Ankauf der Wandelanleihe, die sich im Besitz von GM befindet und die in Anteile an Saab umgewandelt werden kann, gesprochen hat. GM sei mit Antonow als neuem Miteigentümer zufrieden. Nun sei es an der schwedischen Regierung, den Einstieg von Antonow über die GM-Anteile zu unterstützen. Dann werde auch die EIB zustimmen. Carlström geht davon aus, dass die schwedische Regierung für die letzten und schweren Wochen für Saab verantwortlich ist.
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